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Der Leserbriefschreiber muss nunmehr noch einmal ein Thema strapazieren, dass er bereits unendlich oft in seinen Leserbriefen erwähnt hat. Der Migrationspakt, mit dessen Unterzeichnung   in Marrakesch ein globales Einvernehmen über den Umgang mit den Flüchtlingsströmen auf der Welt hergestellt werden soll, wäre überflüssig gewesen, wenn die  Regierungen der Welt sich an einen 1945 in der Charta der Vereinten Nationen niedergelegten Beschluss gehalten hätten, der von allen gebrochen worden ist, wofür sie jetzt bestraft werden. Der Beschluss, der noch heute in der nicht außer Kraft gesetzten Charta der Vereinten Nationen geschrieben steht und auf seine Umsetzung wartet, lautet: „Wir, die Völker der Vereinten Nationen, fest entschlossen, die künftigen Generationen vor der Geißel des Krieges zu bewahren, wollen zu diesem Zweck zusammenarbeiten!“ Hätte die ganze Welt sich daran gehalten und der Absichtsbekundung einen Umsetzungsplan hinzugefügt, den sie anschließend auch ausgeführt hätte, gäbe es heute keinen einzigen Flüchtling! Die Streitsucht der Mächtigen und die Profitsucht der Rüstungsindustrie haben es verhindert. Wenn wir nicht endlich damit beginnen, das Notwendige zu tun, werden wir uns bis zum Ende der Weltgeschichte über die Umsetzung des Migrationspaktes streiten, an dem sich bekanntlich nicht alle Länder beteiligen wollen.Was ist das Notwendige? Das Notwendige ist der überfällige Beschluss der Generalversammlung der Vereinten Nationen, der wie folgt lautet:
Die Generalversammlung der Vereinten Nationen beschließt,                                                                                   1.) eine Kommission einzusetzen, die in Ergänzung zu dem 1945 in der Charta der Vereinten Nationen festgelegten Beschluss, künftige Generationen vor der Geißel des Krieges zu bewahren, den seit 75 Jahren überfälligen Umsetzungsplan in drei Jahren ausarbeitet,                                                                                           2.) dass dieser Plan anschließend von der  Staatengemeinschaft   in zwölf  Jahren umgesetzt wird und dieses Werk mit der Schaffung einer Weltverfassung als völkerrechtlichem Nachfolgeinstrument für die nicht mehr zeitgemäße Charta der Vereinten Nationen und der Rückführung aller Flüchtlinge in ihre Heimat gekrönt wird.  3.)dass mit diesem dreifachen Beschluss die verantwortungslose Trödelei der Staatengemeinschaft bei der Lösung der Probleme der Welt ihr sofortiges Ende findet.
Möge die Bundeskanzlerin auf den Einfall kommen, zu diesem Vorschlag an die UNO die Zustimmung des Bundestages einzuholen und anschließend den derzeit unbeschäftigten, aber äußerst redegewandten Friedrich Merz damit nach New York entsenden mit dem Auftrag, die Forderung Deutschlands vor der UN – Generalversammlung vorzutragen.  Otfried Schrot

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