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Auszug aus den Medien: Mehrere Angreifer haben den Bremer AfD-Chef Magnitz verprügelt. Politiker von Koalition und Opposition verurteilten die Attacke, Polizei und Staatsanwaltschaft ermitteln. Es geschah am frühen Montagabend in der Nähe eines Theaters in der Bremer City: Nach Angaben der Polizei attackierten mindestens drei Personen den AfD-Landeschef Frank Magnitz und verletzten ihn mit einem unbekannten Gegenstand schwer am Kopf. Zwei Handwerker, die in der Nähe ihr Fahrzeug beluden, bemerkten das am Boden liegende Opfer und riefen einen Rettungswagen. Die Besatzung verständigte die Polizei, mehrere Streifenwagen suchten vergeblich nach den Tätern. Parteiübergreifend verurteilten Politiker den Angriff. "Gewalt ist keine Form der politischen Auseinandersetzung", sagte Bremens Bürgermeister Carsten Sieling (SPD).

Stellungnahme des Leserbriefschreibers: die Ursachenforschung bleibt wieder einmal „auf der Strecke“. Ursache aller Ursachen ist eine Lücke im Grundgesetz. Dort steht: “Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort und Schrift frei zu äußern.“ Dort fehlt: “Jeder ist dabei verpflichtet, im Interesse des Friedens in der Gesellschaft  die Wahl hasserzeugender Formulierungen zu vermeiden.“ Die AfD ist seit ihrer Gründung dadurch aufgefallen, dass sie in der politischen Debatte „äußert kantiges Vokabular“ benützt. Krönendes Beispiel ist der Satz von Alexander Gauland im Deutschen Bundestag: „Wir werden sie jagen!“ Gauland hat das Hohe Haus nicht im Unklaren darüber gelassen, wen er damit meinte. Das war eine Wortwahl puren Hasses. Es fehlte nur noch – was er zweifellos gedacht hat: „…und wir werden sie zur Strecke bringen!“ Wer so spricht, muss damit rechnen, dass früher oder später „etwas“ zurückkommt.

Empfehlung an alle Politiker: Vermeiden Sie, vor allem in Wahlkämpfen, hasserzeugende Formulierungen! Wenn Sie Zuhörer, die anderer Meinung sind, gewinnen wollen, dann müssen Sie sachlich bleiben. Hasspropaganda führt im schlimmsten Falle zu Sachbeschädigungen oder Schlägereien. Das gilt nicht nur für die AfD, sondern für alle Parteien! Wenn das Kind in den Brunnen gefallen ist, dann hilft kein Gejammer! Mögen alle deutschen Parteien aus dem Vorfall in Bremen die richtigen Konsequenzen ziehen! Alexander Gauland, Sie wären sehr schlecht beraten, wenn Sie auf den Vorfall in Bremen mit gesteigerten öffentlichen Hasstiraden reagieren würden! Im Übrigen: die Disziplin in der politischen Kommunikation des Deutschen Bundestages hängt ganz vom energischen Eingreifen des Bundestagspräsidenten ab! Otfried Schrot

 

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