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Nichts passt bei ihm zusammen. Er quält die Europäer mit Strafzöllen für Autos, die nach seiner Ansicht eine Gefahr für die Sicherheit der USA sind; die im Frieden Gequälten sollen aber im Kriege die treuen Verbündeten der USA spielen,  die ihm zuliebe die Rüstungsausgaben sogar noch steigern sollen, für einen Mann, der leichtsinnig die Kriegsgefahr durch die Kündigung des INF – Vertrages erhöht hat, womit ihm Putin alsbald gefolgt ist, obwohl die Herren bei jeder Begegnung auf internationalen Konferenzen vertraulich wie gute Freunde miteinander tuscheln, die nicht den Eindruck erwecken, dass sie in Kürze einen Atomkrieg gegeneinander führen wollen, so dass die Frage auftaucht, ob das ganze wechselseitige Bedrohungsszenario nur erzeugt wird, um einen Rechtfertigungsgrund für die Füllung der Auftragsbücher der Rüstungsindustrie in Ost und West zu haben.

Weshalb findet der NATO – Generalsekretär Stoltenberg nicht den Mut, dem amerikanischen Präsidenten zwei Fragen zu stellen:

1.    Sind Sie mit Putin befreundet oder nicht? Wenn Sie mit Putin befreundet sind, hätten Sie dann nicht im Einvernehmen mit ihm den INF – Vertrag retten können?

2.    Wenn Sie nicht mit Putin befreundet sind, weshalb haben Sie dann bei Ihrem Treffen In Helsinki stundenlang ohne Protokollführer mit ihm getuschelt?

An die europäische Politik ist die Frage zu richten, weshalb sie den amerikanischen Geheimdienstbefund, Putin habe den INF – Vertrag gebrochen, nicht durch eine unabhängige Beobachterkommission unter Führung des Vorsitzenden der OSZE hat überprüfen lassen und sich stattdessen bequemerweise der amerikanischen Schuldzuweisung angeschlossen hat.

An Donald Trump ist die Frage zu richten, weshalb er dem iranischen Präsidenten Rohani nicht die gleiche Chance gegeben hat, durch eine persönliche Begegnung mit ihm die bestehenden Spannungen abzubauen wie er es mit Kim Yong Un getan hat.

Donald Trump ist finster entschlossen, zur Krönung seiner Präsidentenlaufbahn eine Mauer entlang der Grenze mit Mexiko zu bauen. Da der Kongress nicht mitspielt, will er nun Haushaltsmittel aus dem Verteidigungsetat entnehmen. Da kann es ihm passieren, falls nun sein – Feind oder Freund? – Wladimir Putin als Folge der Doppelkündigung des INF – Vertrages eine Serie neuer Mittelstreckenraketen baut, Trump dagegen halten muss und er zu spät erkennt, dass die benötigten Geldmittel in der Mauer stecken. Dann wird er möglicherweise die Mauer verkaufen müssen, um das Geld für amerikanische  Mittelstreckenraketen freizubekommen.

Der Leserbriefschreiber fragt sich, wie lange Europa dem offensichtlich mit einem  nicht ganz intakten Entscheidungsapparat ausgestatteten Präsidenten noch folgen wird. Europa sollte sich von Trump – vor allem in der Iran – Frage – nicht auf die Stufe eines Befehlsempfängers hinab drücken lassen.       Gute Geschäfte mit den USA sind nicht alles! Entdecken wir beim Umgang mit den USA nicht zu spät, dass Europa seine Würde zu wahren hat! Otfried Schrot

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