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Die jüngste Explosion menschlichen Hasses in Neuseeland, der immer wieder gewaltsam aufflackernde Nahostkonflikt und der jüngste Zusammenstoß zwischen den Atommächten Indien und Pakistan machen uns deutlich, dass der Hass zwischen Individuen, Gruppen und Staaten ständig auf der Lauer liegt, um Unheil anzurichten.

Die verschiedenen  Versuche der Politiker, mit ihren Unterschriften unter internationale Verträge einen dauerhaften Frieden zu schaffen, funktionieren nicht, vor allem deshalb nicht, weil ihre Nachfolger   sich nicht mehr daran  gebunden fühlen – wie zum Beispiel der amtierende Präsident der Vereinigten Staaten, der keinen Versuch macht, seinen Größenwahn zu zügeln. Die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) ist geschaffen worden, um nach dem kalten Krieg ein friedliches Zusammenleben in Europa sicherzustellen. Der Vorsitz wechselt jährlich. Wenn diese jährlich wechselnden Vorsitzenden nicht ausgemachte „Schlafmützen“ gewesen wären und ihre Aufgabe ernst genommen hätten – vor  allem ihre dauerhafte Pflicht zur Vermittlung – dann  wäre der INF – Vertrag von Donald Trump und Wladimir Putin nie gekündigt worden. Die unablässigen Waffenexporte der Menschheit schaffen nicht mehr Sicherheit und mehr Frieden, sondern  zum einen ein stetiges Anwachsen des Vermögens auf den Bankkonten der Aktionäre der Kriegsindustrie und zum zweiten – mehr Angst der Menschen vor Krieg! Auch die Auswahl der Spitzenpolitiker ist katastrophal. Jeder Bäcker, jeder Lokomotivführer und jeder Schneider benötigt eine mehrjährige Ausbildung, bevor er seinen Beruf ausüben darf. Wer hingegen Präsident der USA werden will, muss nur eine hasserfüllte Menschenmenge von ausreichender Größe hinter sich bringen, die ihr Kreuzchen für ihn macht, und schon ist er der mächtigste Mann der Welt! Die politische Ordnung der Welt bedarf einiger Ergänzungen, um die Chancen der Menschheit auf den Weltfrieden und damit auf ihr Überleben zu erhöhen.

Fast alle Staaten der Welt haben Kriegsministerien, die man mit einem Anflug schlechten Gewissens vorsichtshalber auch als Verteidigungsministerium bezeichnet. Noch kein Regierungschef der Welt ist bis jetzt auf die Idee gekommen, seinem Kabinett ein Friedensministerium hinzuzufügen. (Ironischer Zwischenkommentar: wenn alle nur verteidigen wollten, bräuchten wir überhaupt keine Armeen!)

Die völkerrechtliche Voraussetzung für die Schaffung des Friedens ist seit 1945 durchaus vorhanden. Der entscheidende Satz steht in der Präambel der Charta der Vereinten Nationen:  „Wir, die Völker der Vereinten Nationen, fest entschlossen, künftige Generationen vor der Geißel des Krieges zu bewahren, wollen zu diesem Zweck zusammenarbeiten!

Leider hapert es bis zum heutigen Tage mit der Umsetzung, weil uns unvollkommenen Menschlein die Pflege der Angst, des Hasses,  der Feindschaft – und der Profitgier – wichtiger  ist als die Pflege der Liebe!

Der Leserbriefschreiber macht den folgenden Vorschlag an die Generalversammlung der Vereinten Nationen: „Die Generalversammlung der Vereinten Nationen möge beschließen, dass alle Regierungschefs ihren Kabinetten ein Friedensministerium anzugliedern haben. Diese sind anzuweisen, international zusammenzuarbeiten mit dem Ziele, die „Methode Krieg“ endgültig aus den Umgangsformen der Menschheit zu entfernen, bevor ein von einem Wahnsinnigen vom Zaune gebrochener Atomkrieg die Menschheit vernichtet!“

Einwand: Dafür haben wir doch die Außenminister!

Antwort: Dann schauen Sie sich doch um auf der Welt und sehen Sie, was die Außenminister zustande gebracht haben! Otfried Schrot
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