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Zu den plötzlich und kurzfristig auftretenden Naturkatastrophen wie Überschwemmungen und Erdbeben gehören die Dauerkatastrophen:

 

  1. 1.     900 Millionen Hungernde

    2.     65 Millionen Flüchtlinge

    3.     Rüstungsausgaben jährlich weltweit: 1,75 Billionen Dollar (1, 750 000 000 000)

    4.     Atomsprengköpfe weltweit in den Händen von neun Staaten:14 465

Die vier Zahlen zeigen, mit welcher Verantwortungslosigkeit Politik gemacht wird. Die politischen Verantwortungsträger der Welt geben sich alle Mühe, die Existenzgrundlagen für die junge Generation von heute und die ungeborenen Generationen von morgen zu vernichten. Die Chefs der sogenannten ständigen Mitglieder des Weltsicherheitsrates, die Staatsoberhäupter der USA, Russlands und Chinas, die obersten Verantwortlichen für die Sicherheit der Welt, haben nichts Besseres zu tun als von der Wiederherstellung ihrer nationalen Größe zu träumen und sich mit immer mächtigeren Armeen zu schmücken. Die zahllosen Rettungsorganisationen, die Menschen in Katastrophengebieten zu Hilfe kommen, sind personell zu schwach, finanziell zu schwach und wegen fehlender schneller Transportmittel zu langsam.

Fazit 1: die Finanzkraft der Menschheit fließt in die falschen Kanäle.

Der Leserbriefschreiber hat sein halbes Leben lang vergeblich für die Idee geworben, die Kriegsarmeen der Welt in Rettungsarmeen  für Katstrophengebiete umzuwandeln – mit Stützpunkten für die schnelle Reaktion auf Katastrophen rund um den Erdball – und   die internationalen Konflikte mit völkerrechtlich verbindlichen gewaltlosen Methoden unter Leitung von Konfliktmediatoren zu lösen. Vergeblich. Es schläft sich so gut auf den weichen Kissen der Parteispenden der Kriegsindustrie.

Fazit 2: die Intelligenz ist durchaus vorhanden, um das irdische Jammertal in ein Paradies zu verwandeln, aber der Intelligenz fehlt die Macht. Und diejenigen, die die Macht haben, verfügen über viel Eitelkeit und wenig Verantwortungsbewusstsein, von Moral ganz zu schweigen.

Deshalb stehen wir da, wo wir stehen, und die Menschen ertrinken zu Tausenden in den Fluten von Mosambik, weil die Hilfe zu langsam und zu spät kommt!

Otfried Schrot

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