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Herr Netanjahu, hier meldet sich öffentlich bei Ihnen ein Deutscher, ein Angehöriger der Holocaust – Nation also, der einen bescheidenen Beitrag zur Abtragung der grenzenlosen historischen Schuld der Deutschen an den Juden leisten möchte – und zwar durch die Erteilung eines Rates, der das Überleben des Staates Israel sichern soll.

Sie, Herr Netanjahu, wollen unter Ausnutzung des jüngsten Wahlergebnisses, das Sie erneut in das Amt getragen hat, das Sie bereits seit zehn Jahren innehaben und unter der schützenden Hand des amerikanischen Präsidenten, der Ihnen jeden Wunsch von den Augen abliest, weil er für seine Wiederwahl im nächsten Jahr sechs Millionen jüdischer Wählerstimmen benötigt, wozu er Ihren wohlwollenden Einfluss auf die jüdischen Wähler in den USA benötigt, den Status quo zwischen Israel und den Palästinensern zu Gunsten Israels verändern.

Herr Netanjahu, der Leserbriefschreiber warnt Sie. Die USA werden nicht ewig eine Weltmacht bleiben. Alle Weltmächte in der Weltgeschichte mussten früher oder später zurück in den Staub der Bedeutungslosigkeit. Das wird eines Tage auch den USA widerfahren. Sollte das Volk Israel es bis zum Tage des Falls der USA nicht geschafft haben, ein freundschaftliches gut nachbarliches Verhältnis zur arabischen Welt  herzustellen, so ist zu befürchten, dass eine Welle von über Jahrzehnte in der arabischen Welt aufgespeichertem   Hass   den Staat Israel hinweg fegen wird. Die israelischen Atombomben werden das nicht nur nicht verhindern, sondern, falls doch eingesetzt, den ganzen Nahen Osten unbewohnbar machen.

Der Hass zwischen Juden und Arabern besteht seit der Gründung des Staates Israel. Beide Seiten haben grundverschiedene Rechtsstandpunkte. Herr Netanjahu, ergreifen Sie auf Grund Ihres Verantwortungsbewusstseins nicht nur für die lebenden Israelis, sondern auch für die noch ungeborenen jüdischen und arabischen Generationen eine Maßnahme, die den Hass zwischen beiden Seiten zum Verlöschen bringt: Gewinnen Sie die Araber für den Gedanken, einen überparteilichen Vermittler einzusetzen, dem man keine Sympathien für eine der beiden Seiten nachsagen kann, dem Sie beide, Juden und Araber, den Prozess der Konfliktlösung anvertrauen, damit Ungeborene nicht eines Tages den Hass erben, den Menschen erzeugt haben, die längst in ihren Gräbern liegen! Otfried Schrot

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