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Friedrich Merz zum FOCUS: Der ehemalige CDU/CSU-Fraktionschef Friedrich Merz sorgt sich um die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft. „Wir leben seit Langem in einer gewissen Wohlstandsillusion“. Er sehe die „Voraussetzungen für den Erhalt unseres gegenwärtigen Wohlstands auch im 21. Jahrhundert“ noch nicht vorhanden. Er mahnte etwa mehr Anstrengungen bei der Digitalisierung an. „Wir brauchen eine sehr schnelle digitale Nachrüstung, wenn wir auf den neuen Technologiefeldern nicht abgehängt werden wollen“, so Merz. Auch müsse Deutschland mehr Geld in künstliche Intelligenz investieren.

Stellungnahme des Leserbriefschreibers:

Es gibt eine noch viel wichtigere Voraussetzung für den Erhalt unseres gegenwärtigen Wohlstands: den Ersatz der „Methode Krieg“, für welche die Menschheit mittlerweile nahezu zwei Billionen Dollar jährlich ausgibt, durch eine völkerrechtlich verbindliche gewaltlose Methode zur Lösung internationaler Konflikte, bei deren Anwendung kein einziger Schuss fällt.

Friedrich Merz möge sich einmal die Präambel der Charta der Vereinten Nationen durchlesen, die Deutschland anlässlich seines Beitritts zur UNO im Jahre 1973 ebenfalls unterzeichnet hat, in der geschrieben steht:

„Wir sind fest entschlossen, künftige Generationen vor der Geißel des Krieges zu bewahren!“ Die „künftigen Generationen“ warten seit 75 Jahren auf die Erfüllung dieses Versprechens.

In einer durch einen Atomkrieg verwüsteten Welt spielen die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft und die Digitalisierung keine Rolle mehr. Leider verhält es sich so, dass 14465 Atomsprengköpfe in den Händen der Führer von neun Staaten auf politische Dilettanten warten, die der Menschheit und ihrem Lebensraum mit ihrer Dummheit und ihrer Verantwortungslosigkeit den Todesstoß geben. Einer, Herr über 6450 Atomsprengköpfe, ist schon da.

Wenn das Volk der Vereinigten Staaten seinen gegenwärtigen Präsidenten noch lange mit seinen dilettantischen Fingern an den „Hebeln der Weltherrschaft herumspielen lässt“, wird die Wahrscheinlichkeit immer größer, dass dieses Katastrophenszenario Wirklichkeit wird.

Dann, Herr Merz, müssen wir über den Erhalt unseres Wohlstands im 21. Jahrhundert nicht länger nachdenken.

Übrigens, Herr Merz: der Leserbriefschreiber bezweifelt, dass die deutschen Waffenexporte in den Militärmuseen der Welt landen.

Otfried Schrot
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