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Samstag, 11. Mai 2019,Tageschau 24: Nelson Mandela vor 25 Jahren zum Präsidenten gewählt. Bei der Betrachtung der Erinnerungsfilme konnte der Leserbriefschreiber es sich nicht verkneifen, Nelson Mandela mit Donald Trump zu vergleichen. Nelson Mandela war das Licht, Donald Trump ist die Finsternis. Nelson Mandela hat Schwarz und Weiß zusammengeführt, Donald Trump hat die weißen Amerikaner in zwei hasserfüllte Lager gespalten. Nelson Mandela war eine würdevolle Erscheinung, Donald Trump weiß offenkundig nicht, was Würde ist.

Nelson Mandelas Selbstbewusstsein ist in achtzehnjähriger Gefangenschaft auf Robben Island nicht zerbrochen, Donald Trump braucht zur Pflege seines brüchigen Selbstbewusstseins den täglichen Beifall der Massen – und zwar so dringend wie ein Tiefseetaucher die Sauerstoffflasche. Was wäre ich, Donald Trump, ohne meine „Follower“ auf Twitter ???

Solange es möglich ist, dass auf dieser Welt durch allgemeine, freie, gleiche und geheime Wahlen eine solche „Führungsfigur“ an die Macht kommen kann, die als Morgengabe zu ihrer Vereidigung auch noch die Verfügungsgewalt über 6450 Atomsprengköpfe erhält, wird der Weg der Menschheit in die Zukunft an einem Abgrund entlang führen. Gefährlich für Europa ist, dass dieser Mann von seinen Vorgängern auch noch den Oberbefehl über die NATO geerbt hat, einem defensiven Militärbündnis, dass 1949 im Zeitalter des „Welteneroberers“ Josef Stalin gegründet wurde, der längst von der Bühne der Geschichte verschwunden ist. Europa ist damit einem cholerischen, launenhaften, wetterwendischen, sprunghaften Mann ausgeliefert, der täglich seine Meinung ändert und sich täglich neue Feinde schafft. Während Mandela ein Brückenbauer war, ist Trump ein Mauerbauer. Die Schaffung von Konfrontationen und das Aufreißen von Abgründen sind seine Spezialität.

Dem Leserbriefschreiber ist es unverständlich, dass die Regierungschefs der europäischen NATO – Staaten in Anbetracht der Gefahren, die für Europa zur Zeit vom Weißen Hause ausgehen, allem Anschein nach noch nicht in Erwägung gezogen haben, die Mitgliedschaften ihrer Länder in der NATO einzufrieren, so lange Trump im Weißen Haus sitzt.

Herr, schicke uns einen Nelson Mandela, der Brücken baut zwischen Großbritannien und dem Kontinent, zwischen Westeuropa und Osteuropa, zwischen Mitteleuropa und Südeuropa, zwischen der Türkei und ganz Europa – damit in Europa nicht alles auseinanderdriftet! An einem Donald Trump hat Europa weiß Gott keinen Bedarf! Otfried Schrot

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