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Zitat aus den Medien: Die USA verlangen von den EU – Staaten die Überarbeitung von Plänen zum Aufbau einer europäischen Verteidigungsunion – sonst werde es Konsequenzen geben. In einem Brief an die EU – Außenbeauftragte Federica Mogherini beschweren sich Vertreter des amerikanischen Außenministeriums und des amerikanischen Verteidigungsministeriums darüber, dass derzeit erwogene Regelungen eine Beteiligung von US – Unternehmen an Rüstungsprojekten erheblich erschweren oder sogar ausschließen könnten. Dem Brief zufolge könnten die USA die eigenen Regeln zum Zugang von europäischen Unternehmen zum US – Rüstungsmarkt verschärfen, falls die EU – Pläne nicht geändert werden. Bislang verdienen US – Unternehmen prächtig durch Aufträge aus EU – Staaten, zum Beispiel der Kampfflugzeughersteller Lockheed – Martin. Ende des Zitats.

Stellungnahme des Leserbriefschreibers: Aha, da haben wir es! Drohung, Erpressung, eingeforderte Unterwerfung unter den Willen Washingtons! Entweder ihr tut was wir Amerikaner wollen oder es passiert was! Endlich haben die USA „die Katze aus dem Sack“ gelassen! Wie lange wird europäische Selbstachtung diese Zumutung noch ertragen? Wie lange wollen wir Europäer uns um guter Geschäfte willen noch „in den Hintern treten lassen“? Haben wir keine Würde?

Der Stier, auf dem die Göttin Europa reitet, trägt einen Nasenring. Durch denselben haben die USA ein Seil gezogen, an dem sie Europa, Gehorsam und Unterwerfung erzwingend,  hinter sich herziehen – zur Erreichung ihrer politischen, militärischen und wirtschaftlichen Ziele. Die NATO wird zum Gefängnis für ungehorsame Europäer. Wo ist, bitte, die Bedrohung für die NATO? Stalin ist lange tot. Wladimir Putin findet es erkennbar interessanter, gute Geschäfte mit Westeuropa zu machen, statt den alten Kontinent mit einem Atombombenhagel platt zu walzen. Wann fängt Europa endlich an, souverän seine Angelegenheiten mit Moskau und Peking selber und direkt zu regeln, ohne ängstlich zitternd auf den drohend erhobenen Zeigefinger in Washington zu schauen? Das Problem von uns Europäern ist: wir haben uns so sehr an die Mitgliedschaft in der NATO gewöhnt, dass wir gar nicht auf die Idee kommen, die weltpolitischen Szenarios von 1949 – als die NATO gegründet wurde – und    2019 miteinander zu vergleichen, um zu erkennen, wie sehr sich die Welt inzwischen geändert hat. Wir sollten einmal darüber nachdenken, ob der Präsident der Vereinigten Staaten, der fast täglich „in Fettnäpfchen tritt“, nicht doch einen „genialen Geistesblitz“ gehabt hat, als er die NATO als „obsolet“ bezeichnete. Der Leserbriefschreiber hat eine Vision von einer fest in sich zusammengeschlossenen Europäischen Union, die ohne Bevormundung von irgendeiner Seite und in Äquidistanz zu China, Russland und den USA auf der politischen Bühne der Welt ihre Interessen vertritt. Die Unterwerfung unter die USA ist des alten Kontinents unwürdig. Otfried Schrot

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