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Die
US-amerikanischen Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki am 6. August 1945 - um 8.15 Uhr - und am 9. August 1945 waren die bislang einzigen Einsätze von Atomwaffen in einem Krieg. Die Atombombenexplosionen töteten insgesamt ca. 100.000 Menschen sofort – fast ausschließlich Zivilisten und von der japanischen Armee verschleppte Zwangsarbeiter. An Folgeschäden starben bis Ende 1945 weitere 130.000 Menschen. In den nächsten Jahren kamen etliche hinzu.

Das nackte Entsetzen über das Erlebte diktierte den Schöpfern der Charta der Vereinten Nationen das Gelübde in die Feder: wir, die Völker der Vereinten Nationen, fest entschlossen, künftige Generationen vor der Geißel des Kriegs zu bewahren, wollen zu diesem Zwecke – friedlich – zusammenarbeiten!

Dann tanzte Josef Stalin mit seinem Traum von der Weltrevolution aus der Reihe der Gutwilligen und es begann der „Kalte Krieg“. Bald hatte auch Stalin die Atombombe. Zitat aus der Literatur: „Das ist der Fluch der bösen Tat, dass sie fortzeugend Böses muss gebären!“

Es begann das Wettrüsten, und alle schlechten Manieren, die zum Zweiten Weltkrieg geführt haben, flammten wieder auf. Der Atombombenvorrat hat sich inzwischen vervielfacht:

1.)
Russland :   6500               2.) USA: 6185                       3.)Frankreich : 300

4.) China: 290                         5.) Großbritannien: 200       6.) Pakistan: 155

7.) Indien : 135                       8.) Israel: 85                          9.) Nordkorea: 25

Stellungnahme des Leserbriefschreibers:

  • Abschreckung führt zu gar nichts, denn der mit Abschreckung Bedrohte wird mit einer noch größeren – und teureren – Gegenabschreckung reagieren und damit im ungünstigsten Falle eine Eskalation bis zur Schwelle des Atomkrieges auslösen – oder sie überschreiten!
  • Wir, die Menschheit, können einem Atomkrieg nur dadurch mit Sicherheit entgehen, dass wir unsere politischen Führer beauftragen,auf der Basis eines abzuschließenden internationalen Vertrages die„Methode Krieg“ durch eine in das internationale Recht einzuführende gewaltfreie Methode zur Lösung internationaler Konflikte zu ersetzen,deren Anwendung von einem politische Moderator oder Mediator oder„Konfliktlösungssteuerer“ geleitet wird. Es wird die Aufgabe der UNO sein, eine Kommission einzusetzen, die dieses Verfahren entwickelt.
  • Der Leserbriefschreiber ist bereit, seine präzisen Vorstellungen von dem, was zu geschehen hat, einzubringen in die Entscheidungsprozesse der Mächtigen, die für einen politischen Einfallsreichtum bezahlt werden, über den sie nicht verfügen. Die Bundeskanzlerin ist eingeladen, darauf zurückzugreifen – oder ihr Außenminister, der bedauerlicherweise viele Initiativen nicht zu ergreifen scheint, die ihm als nichtständigem Mitglied des Weltsicherheitsrates nicht versagt werden können.                                                                                                                                                                                                                                                Nachbetrachtung zur "Strategie der Abschreckung",  einem Begriff aus dem Wörterbuch der Strategen: Sollten wir 7,5 Milliarden Weltbürger unsere politischen Führer nicht damit beauftragen, lieber eine "Strategie des  Vertrauens" zu entwickeln ? Würde es uns allen damit nicht besser gehen? Von der "Strategie der Abschreckung" profitieren rund um den Planeten nur die Aktionäre der Rüstungsindustrie!

          Otfried Schrot

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