Die Lebensleistungslüge - QR Code Friendly
Das allgemeine Rentenniveau in Deutschland beträgt ca. 50% - Tendenz bis auf 43% fallend - die durchschnittlichen Beamtenpensionen liegen dagegen bei stolzen 71,75% der letzten Bezüge. Sind vor dem Gesetz laut Grundgesetz nicht alle Bürger gleich, ob Arbeiter, Angestellte oder Beamte? Warum klagt keiner gegen diese himmelschreiende Ungleichbehandlung im Alter vor dem Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe?

Es kann doch z. B. nicht sein, dass ein beamteter Lehrer 43,5% mehr als ein angestellter Lehrer für seinen Lebensabend im Alter ausgezahlt bekommt. Warum kann man sich da nicht auf ein allgemeingültiges Rentenniveau für alle in Höhe von ca. 60% einigen? Das wäre wirkliche Bekämpfung von Altersarmut und darüber hinaus noch ein längst überfälliger Beitrag zur Gleichstellung von Rentnern und Pensionären nach Erfüllung ihrer Lebensleistung, oder?

Roland Klose, Bad Fredeburg
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Kommentare

# Alois Sepp 2013-08-14 20:29
Solange die absolute Mehrheit der gesetzgebenden Ebene verbeamtet sind, wird sich nie etwas ändern. Beim Bundesverfassungsgericht sitzen ebenfalls nur sehr hohe Beamte, die werden sich den eigenen Ast auf dem sie sitzen gewiss nicht absägen.
Hinzu kommt, dass uns der Fiskus aus dem Wenigen, das wir durch jahrzehntelanges Abknöpfen noch behalten dürfen, auch noch einen mächtigen Teil abgenommen bekommen. Das macht die Lebensleistungslüge noch drastischer!

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