Tebartz-van Elst und die Kirche der Armen - QR Code Friendly
Der emeritierte Bischof von Limburg und Menschenfischer, Franz Kamphaus, wäre nach dem Geschmack von Papst Franziskus gewesen. In seinem bischöflichen Haus wohnte zeitweilig eine Flüchtlingsfamilie aus Eritrea, und er selbst lebte und wohnte mit seinen Priesteramtskandidaten im Limburger Priesterseminar. Seine Dienstlimousine mit Fahrer nahm er nur ungern in Anspruch. Kamphaus Auftritt in der Öffentlichkeit war stets bescheiden, weil es ihm um die Menschen im Lichte und Geiste Christi ging. Sein Motto lautete: "Bischöfe kommen und gehen, Christus bleibt". So stand er in der Schwangerschaftskonfliktberatung an der Seite der Menschen, weil er sich mutig gegen die romtreue Linie wandte, schwangeren Frauen keine Beratungsscheine mehr auszustellen, die eine straffreie Abtreibung ermöglichten.

Aus ganz anderem Holz ist Kamphaus Nachfolger, Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst, geschnitzt, der in seinem Bistum Limburg massiv in die Kritik geraten ist. Tebartz-van Elst hat sich gerade ein Bischofshaus für schlappe 10 Millionen Euro bauen lassen. Er bevorzugt einen autoritären Führungsstil, liebt Pracht und Prunk und seinen Dienstwagen mit Fahrer. Damit verkörpert er nicht die von Papst Franziskus propagierte Kirche der Armen. Von dem Schweizer Theologen, Prof. Dr. Hans Küng, stammt das gleichnamige Buch und die provokante Frage: "Ist die Kirche noch zu retten?" Meine Antwort lautet: "Mit Franz-Peter Tebartz-van Elst mit Sicherheit nicht."

Roland Klose, Bad Fredeburg
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