Klimagipfel in der Hölle (gedruckt) - QR Code Friendly
Berliner Morgenpost vom 24.11.2013, Leserbriefseite, Titel: "Vergessen, worum es geht"
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Der UN-Klimagipfel ist zu Gast in Warschau beim Umweltsünder Polen, der 90 Prozent der Elektrizität aus Kohle gewinnt, vermehrt auf Kohlekraftwerke setzt und seine Zukunft in der Braun- und Steinkohle sieht. Das wäre genau so, als würde das Kardinalskollegium in der Hölle oder die Bundesregierung bei der Deutschen Bank tagen. Auf die richtige Location kommt es an. Deshalb schlage ich vor, den UN-Klimagipfel demnächst dort abzuhalten, wo die Auswirkungen des Klimawandels spürbar sind, etwa an den Polen, wo die Gletscher schmelzen, und in den Überschwemmungsgebieten der Erde. Vielleicht geht dann unseren Politikern endlich ein Licht auf.

Roland Klose, per E-Mail


Der UN-Klimagipfel und gleichzeitig der Weltkohleverband zu Gast in Warschau beim Umweltsünder Polen, der 90% der Elektrizität aus Kohle gewinnt, vermehrt auf Kohlekraftwerke setzt und seine Zukunft in der Braun- und Steinkohle sieht. Das wäre genauso schlimm, wenn das Kardinalskollegium in der Hölle, die Bundesregierung bei der Deutschen Bank und die NSA im Münchner Hofbräuhaus tagen würden. Auf die richtige Location kommt es an. Deshalb schlage ich vor, den UN-Klimagipfel demnächst dort abzuhalten, wo die Auswirkungen des Klimawandels spürbar sind: z. B. an den Polen, wo die Gletscher schmelzen, und in den Überschwemmungsgebieten der Erde. Vielleicht geht dann unseren zu kurzfristig denkenden Politikern endlich ein Licht auf.

Roland Klose, Bad Fredeburg
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