Amazon muss zahlen! (gedruckt) - QR Code Friendly
Kölnische Rundschau vom 06.06.2014, laut genios.de, Titel: "Einzelhandel und Innenstädte leiden", Weiteres nicht bekannt
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Der Online-Händler Amazon wird in Deutschland an vier Standorten bestreikt. Doch der Versand-Riese im Online-Handel lehnt die Aufnahme von Tarifverhandlungen auf Basis der Verdienste im Einzelhandel ab.

Der US-Konzern Amazon ist unter anderem der Grund dafür, warum unsere Innenstädte zusehends veröden und der Einzelhandel immer mehr unter dem Online-Handel leidet. Leer stehende Geschäfte wie nach dem Goldrausch kennzeichnen oft das Stadtbild einstmals blühender Kleinstädte. Warum? Menschen sitzen bequem vor ihrem PC, suchen im Internet nach hochwertigen Waren zum kleinen Preis und bestellen mit einem Klick zur Lieferung nach Hause. Sogar Lebensmittel und mögliche Lebenspartner werden mittlerweile auf diesem Wege geordert. Dafür muss der Verbraucher noch nicht einmal das Haus verlassen. Die Nachteile für unsere Gesellschaft sind prägnant und alarmierend: der Einzelhandel mit seiner persönlichen Beratung stirbt den Tod auf Raten in unseren Innenstädten, die zwischenmenschliche Kommunikation findet fast nur noch über Smartphone, Internetforen, WhatsApp, eMail, SMS etc. statt und unzählige Just-In-Time-Kurierfahrten im Auftrag der Online-Händler samt sinnloser Umtauschaktionen verschmutzen und belasten unsere Umwelt im Alltag zusätzlich mit schädlichem CO2.

Dabei zahlt z. B. der Online-Händler Amazon in Deutschland kaum Steuern. Damit muss nun endlich Schluss sein. Wenn es nach mir geht, dann sollten der Einzelhandel in Deutschland und damit unsere Innenstädte nachhaltig gestärkt werden. Wie? Der Online-Handel sollte mit 29 statt mit 19% Mehrwertsteuer belegt werden. Vielleicht hat das ja Einfluss auf das Kaufverhalten der Menschen!?

Roland Klose, Bad Fredeburg
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Kommentare

# Alois Sepp 2014-06-04 11:13
Oder im anderen Falle die ordentlichen Handelsgeschäfte auf generell 7 Prozent Mehrwertsteuer reduziert.

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