Gute Nacht, Europa! (2x gedruckt) - QR Code Friendly
Hamburger Morgenpost vom 11.06.2014 und Frankfurter Rundschau vom 13.06.2014, laut genios.de, Weiteres nicht bekannt
----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Bei den Europawahlen am 25.05.2014 haben sich die Wähler eindeutig für den Spitzenkandidaten der Europäischen Volkspartei (EVP), Jean-Claude Juncker, als neuen EU-Kommissar entschieden. Doch der Wählerwille wird von den Regierungschefs der EU-Mitgliedsländer anscheinend nicht akzeptiert. Auf einem EU-Krisengipfel mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) sprachen sich David Cameron (GB), Fredrik Reinfeldt (Schweden) und Mark Rutte (NL) vehement gegen Juncker aus. Ein Treppenwitz der demokratischen Geschichte Europas. Kurios auch, insbesondere Großbritannien und Schweden wollen diktatorisch das EU-Spitzenpersonal bestimmen, obwohl sie noch nicht einmal den Euro als Zahlungsmittel besitzen und akzeptieren. Gute Nacht, Europa. So wird das nichts mit einer gemeinsamen EU-Politik, welche die Europäische Union entscheidend voranbringt. Dafür muss man sich erst einmal von den sog. EU-Blockierern trennen und mit den 18 Ländern der Eurozone die Vereinigten Staaten von Europa gründen.

Roland Klose, Bad Fredeburg
Bewerten, Kommentieren und Teilen in sozialen Netzwerken und in der Bürgerredaktion:

Um diesen Artikel hier in der Bürgerredaktion zu kommentieren, bitte anmelden.

Stern inaktivStern inaktivStern inaktivStern inaktivStern inaktiv
(Durchschnittliche Bewertung 0 bei Bewertung(en))