Die sog. EURO-Krise: The Never Ending Story - QR Code Friendly

Was würde wohl Karl Marx (1818-83) heute zur unendlichen Geschichte der sog. EURO-Krise sagen?: "Ein Gespenst geht um in Europa - es ist das Gespenst des Casino-Kapitalismus in Gestalt von menschenverachtenden Spekulanten und rücksichtslosen Bad Bankern in feinen Nadelstreifanzügen, die mit Rohstoffen und Lebensmitteln spekulieren und so deren Preise in schwindelnde Höhen treiben, ohne sie jemals besitzen zu wollen, die Kredite zu Wucherzinsen vergeben und gewinnbringend auf die Staatspleite und den Untergang von Staaten und Unternehmen wetten. Eine Troika aus Banken, Ratingagenturen und Börsen bestimmt in Europa mittlerweile, wohin die Reise gehen soll. So werden Demokratien, soziale Marktwirtschaften und Regierungen aus Angst vor der Rache der Finanzmärkte zu Getriebenen, ohne diese per Gesetze notwendigerweise in die Schranken zu weisen, und folglich systematisch erpresst, manipuliert, vorgeführt und ausgehebelt. Demokratie (Volksherrschaft) war gestern - heute haben wir es mit einer Bancokratie (Bankenherrschaft) und einer neuen herrschenden Klasse zu tun. Die Geschichte aller bisherigen Gesellschaften ist die Geschichte von Klassenkämpfen. Bereits im Jahr 2008 sind mit dem Geld der Steuerzahler die deutschen Banken gerettet worden und insbesondere im Jahr 2011 mit dem verabschiedeten Euro-Rettungsschirm (EFSF) in Höhe von gigantischen € 780 Milliarden nun auch noch die europäischen Banken und deren Anleger, die sich verspekuliert haben. Unter anderem die griechischen Arbeiter und Angestellte sind dabei auf der Strecke geblieben. Sie sind für die griechischen Staatsschulden an Banken, für Misswirtschaft und zwecks Rettung der Banken und deren Anleger durch drastische Lohn- und Rentenkürzungen, den Abbau von Arbeitsplätzen, Steuererhöhungen und Streichungen von Sozialleistungen in Sippenhaft genommen worden und müssen nun unweigerlich die offenen Rechnungen bezahlen. Wenn die EFSF-und ESM-Bürgschaften platzen, dann wird es dem deutschen und europäischen Steuerzahler wie den Griechen ergehen. Sie haften für die Klasse der Bad Banker und deren reiche Anleger: eine Räuberbande von machtbesessenen Gier-Menschen. Ihre Zukunft wird grausam sein. Wenn die ersten Banken, Ratingagenturen und Börsen brennen, dann wird der Volkszorn nicht mehr zu stoppen sein. Drum, Arbeiter, Angestellte und Selbstständige wehrt Euch endlich gegen die herrschende Klasse der Bad Banker, bevor es zu spät ist. Macht keine Geschäfte mit Banken und meidet sie, denn sie sind des Teufels. Europäer aller Euro-Länder vereinigt Euch!" Roland Klose


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