Innere Sicherheit hat Priorität! (2x gedruckt) - QR Code Friendly
Sächsische Zeitung Dresden und Schwäbische Zeitung vom 04.10.2014, laut genios.de, Weiteres nicht bekannt
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Flucht und Vertreibung: 14 Millionen Deutsche verlassen Ende 1944 ihre Heimat, werden deportiert oder in die Flucht geschlagen. In unzähligen Trecks drängen Flüchtlingsströme aus den ehemaligen deutschen Gebieten Ostpreußen, Pommern, Brandenburg und Schlesien in den Westen. Schlecht ausgerüstet, ohne ausreichende Lebensmittel und den militärischen Kräften schutzlos ausgeliefert, begeben sich die Deutschen auf einen Leidenszug quer durch das zerstörte Land. Unter ihnen waren mein Vater und Schwiegervater auf der Flucht aus Schlesien ins Sauerland, wo sie auch nicht gerade mit offenen Armen empfangen wurden.

"Wir müssen mehr Verantwortung in der Welt übernehmen", sagt unser Bundespräsident Joachim Gauck. Gemeint ist damit die Beteiligung an Kriegen und die Aufnahme von Flüchtlingen aus Kriegsgebieten laut Asylrecht. So werden wir zur Zeit von Flüchtlingsströmen insbesondere aus dem Irak und Syrien regelrecht erschlagen. Den Kommunen fehlt jedoch vielfach für die vielen Flüchtlinge geeigneter Wohnraum und die finanziell notwendige Unterstützung vom Land und vom Bund. Das Ergebnis ist eine keineswegs menschenwürdige Unterbringung und eine mangelhafte medizinische und psychologische Betreuung in überfüllten und manchmal abbruchreifen Flüchtlingsunterkünften, wo es deshalb auch öfters zu gewalttätigen Ausschreitungen zwischen Flüchtlingen aus aller Herren Länder kommt. Und nun wurden sogar Flüchtlinge von einem privaten Sicherheitsdienst geschlagen und gedemütigt, die sich im Flüchtlingsheim wie KZ-Aufseher aufspielten. Was für ein Trauma für die ohnehin von Kriegserlebnissen traumatisch geprägten Flüchtlinge.

In dieser menschenunwürdigen Situation ist es zwingend erforderlich, die Aufnahme von Flüchtlingen nach Deutschland zu begrenzen. Da mittlerweile Salafisten und dschihadistische Islamisten unser Land kontrollieren, uns einfach die Scharia überstülpen und bedrohen wollen, sollten demnächst nur noch Zuwanderer aufgenommen werden, die nicht islamischen Glaubens sind. Diese Maßnahme dient ausschließlich der inneren Sicherheit, weil Deutschland im Kampf gegen die ISIS Waffen an die Kurden im Nordirak liefert. Oder wollen wir, dass die ISIS Deutschland mit Anschlägen überzieht?

Roland Klose, Bad Fredeburg
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Kommentare

# Alois Sepp 2014-10-03 13:37
Sehr richtig ausgedrückt. Da melden sich bestimmt wieder aus bekannten politischen Lagern die Gegenstimmen, Einreisebeschränkungen zu verschärfen. Doch sollte jedem der hier lebenden Menschen die eigene und innere Sicherheit in unserem Lande wichtiger sein!

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