Arbeit macht frei? - QR Code Friendly
Vom Tor der KZ-Gedenkstätte Dachau bei München wurde der Schriftzug "Arbeit macht frei" gestohlen. Wo könnte dieser Schriftzug in dem ach so reichen Deutschland, aktuell mit 2,17 Billionen Euro verschuldet, in diesem Augenblick wohl hängen? Mutmaßungen:

Über der Bundesagentur für Arbeit in Nürnberg, die sog. "Ein-Euro-Jobs" erst möglich machte?
Über den nicht volkseigenen Betrieben, die immer noch keinen gesetzlichen Mindestlohn zahlen?
Über den über 900 Tafeln mit mehr als 3.000 Tafel-Läden und Ausgabestellen bundesweit, in denen Hartz-IV-Empfänger und Hartz-IV-Armutsrentner mit Grundsicherung kostenlos Lebensmittel einkaufen können?
Über dem Flüchtlingsheim in Burbach, in denen Flüchtlinge von einigen Mitarbeitern des Wachpersonals drangsaliert wurden und nicht arbeiten dürfen?
Über dem Reichstag in Berlin, wo Bundestagsabgeordnete oft durch Abwesenheit glänzen, gelegentlich gelangweilt an Sitzungen des Deutschen Bundestags teilnehmen oder dabei aktiv via Smartphone auf den Webseiten des Playboys surfen?

Da bekommt der Aufruf und Slogan "Arbeit macht frei" doch eine ganz andere Bedeutung, oder?

Roland Klose, Bad Fredeburg
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