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Freie Presse Chemnitz vom 25.02.2015, laut genios.de, Titel: "Noch mehr Geld für die Griechen?", Weiteres nicht bekannt
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Der Begriff Währung bezeichnet in einem weiten Sinne die Währungsverfassung, also die gesetzliche Ordnung des Geldwesens e i n e s Staates. Häufiger bezeichnet Währung jedoch das gesetzliche Zahlungsmittel e i n e s Staates. Die meisten Länder haben eine eigene nationale Währung. Eine Ausnahme bildet die Eurozone der Europäischen Union mit dem Euro als gemeinsame Währung für 19 völlig selbstständige Länder (Währungsunion) mit nicht einheitlicher Gesetzgebung und recht unterschiedlichen Standards in allen staatstragenden Bereichen.

"Viele Köche verderben den Brei (Euro)" und "Tue nie den zweiten Schritt (die Einführung des Euro ab dem 01.01.2002) vor dem ersten", sagt der Volksmund. Doch unsere Politiker wussten es immer schon besser. Sie wagten das Experiment des Euros gegen die Mahnung der Experten und des Volksmundes. Das rächt sich jetzt nach der Banken- und Staatsschuldenkrise - insbesondere in den Euro-Südstaaten. Griechenland wird wohl oder übel die Eurozone verlassen müssen oder auf ewig ein Sozial- und Pflegefall bleiben, was in beiden Fällen enorme Kosten verursachen wird. Natürlich wird besonders der deutsche Steuerzahler für das Versagen der Politik bestraft - wer sonst?

Scheitert der Euro, dann scheitert Europa? Ja, denn große Bundesstaaten sind noch nie am Verhandlungstisch von Bänkern und Währungshütern, sondern nach Otto von Bismarck nur auf dem Schlachtfeld durch Blut und Eisen realisiert worden.

Scheitert Europa, dann scheitert auch die europäische Frage und die europäische Friedensordnung, obwohl gerade die in Zeiten des Ukraine-Krieges und eines neuen Kalten Krieges absolut vonnöten ist. Was der Eiserne Kanzler Bismarck mit der deutschen Staatsgründung von 1871 schaffte, das wird der Eisernen Kanzlerin Angela Merkel auf europäischer Ebene wohl nie gelingen: die Gründung der Vereinigten Staaten von Europa. Aber nur dieses Gebilde wäre meines Erachtens ein Garant für wirtschaftliche, friedenssichernde und währungspolitische Stabilität als Gegenpol zu den Weltmächten USA, Russland und China.

Roland Klose, Bad Fredeburg
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Kommentare  

# Alois Sepp 2015-02-18 10:47
Ein wirklich gemeinsames und einheitliches Europa mit der "festen" Währung des Euro wäre ein Traumziel. Das wird unsere eiserne Lady auch nicht schaffen, auch nicht, wenn sie noch so viel hin und her tingelt und gesundzubeten versucht.

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