Böses Gewerbe bringt bösen Lohn! - QR Code Friendly
Die deutsche Katastrophe und das Urtrauma der Deutschen war und ist der Dreißigjährige Krieg (1618-48). Doch im ersten "totalen Krieg" der Weltgeschichte ging es nicht nur um den Glaubensstreit zwischen Katholiken und Protestanten, sondern auch um die Hegemonie und Macht in Europa.

Fast vier hundert Jahre später eskaliert der Glaubensstreit zwischen Sunniten und Schiiten im islamisch geprägten Morgenland und droht wie der Dreißigjährige Krieg zum Flächenbrand zu werden. Auch hier geht es um Hegemonie und Macht. Deshalb bombardiert das sunnitsche Saudi-Arabien, das aus den Heiligen Stätten des Propheten Mohammed in Mekka und Medina seine Führerschaft ableitet, die Stellungen von schiitischen Rebellen im jemenitischen Bürgerkrieg, die vom Erzfeind, dem schiitischen Iran, unterstützt werden. Der schiitische Iran ist verbündet mit der irakischen Regierung, der Hisbollah im Libanon und dem Assad-Regime in Syrien. Die sunnitische Koalition unter der Führung Saudi-Arabiens wird unter anderem gebildet von Ägypten, der Türkei, Bahrain, Katar, Kuwait und den Vereinigten Arabischen Emiraten. Alles im Übrigen potentielle und gute Waffenkunden der deutschen Rüstungsindustrie. An deutschem Waffenwesen soll die Welt genesen? Wie sagte schon Friedrich Schiller in seinem Wallenstein: "Böses Gewerbe bringt bösen Lohn!"

Roland Klose, Bad Fredeburg
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