Kein CRYing dank John CRYan? (gedruckt) - QR Code Friendly
Berliner Morgenpost vom 09.06.2015, laut genios.de, Titel: "Personalwechsel allein schafft noch kein Vertrauen"
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Für das CRYing (Weinen und Schreien) bei der Deutschen Bank AG sind vor allem zwei Banker die Ursache, welche jetzt die Konsequenzen gezogen haben: das manipulative und skandalöse Spitzenduo Jain und Fitschen, das für ca. 6.000 Strafanträge und Strafzahlungen in Milliardenhöhe gegen die Deutsche Bank AG verantwortlich zeichnet, ist zurück getreten. Ein neuer Investmentbanker und Vorstandsvorsitzender soll es nun richten: der Brite John CRYan.

Doch Vertrauen entsteht nicht allein durch das Auswechseln von Köpfen. Vertrauen kann nur dadurch erzielt werden, wenn sich Banken an die Casino-Spielregeln halten und sich darüber hinaus ethischen Grundsätzen verpflichtet fühlen. Ansonsten gilt: Wer Banken dennoch vertraut, der glaubt auch an 6 Richtige im Lotto, den Weihnachtsmann, den Klapperstorch, den Osterhasen, die heile Welt, einen menschenwürdigen Kapitalismus und daran, dass Geld nicht stinkt.

Und warum retten wir dann eigentlich Banken und bestrafen im Gegenzug stattdessen die Menschen der Bankenrepublik Deutschland oder z. B. in Griechenland, welche für deren Misswirtschaft, Manipulation, Korruption, Rendite- und Machtstreben und kriminelle Energie absolut nichts können? Kein CRYing mehr dank John CRYan?

Robert Lode, per eMail, alias Roland Klose, Bad Fredeburg
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