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Chaostage in der CDU. Nach Ursula von der Leyen haben nun auch die jungen Wilden um Philipp Mißfelder ein eigenes Rentenkonzept gegen ihre Arbeitsministerin und gegen die Altersarmut in Deutschland vorgelegt. Es löst nicht wirklich das Problem. Den Rentenstreit in der Union beschreibt ein altes deutsches Sprichwort am zutreffendsten: "Alte Leute, alte Ränke, junge Füchse, neue Schwänke." Sozial gerechter wäre es meines Erachtens nur, wenn endlich alle Arbeiter, Angestellte, Beamte, Berufspolitiker und Selbstständige in die gesetzliche Rentenversicherung entsprechend ihres Verdienstes bis zu einer Beitragsbemessungsgrenze in Höhe von ca. 25.000 Euro/Monat einzahlen würden, wobei es eine Mindestrente von ca. 1.250 Euro und eine Höchstrente von ca. 3.000 Euro/Monat brutto geben sollte. Wer mehr Rente im Alter benötigt, der sollte sich darüber hinaus noch zusätzlich privat versichern. Reicht das immer noch nicht zur Rentenfinanzierung und zur Bekämpfung der Altersarmut aus, dann sollte dafür entweder auf die Einnahmen aus dem Solidaritätszuschlag oder aus der geplanten Finanztransaktionssteuer zugegriffen werden können. Dann wäre die Rente auch in Zukunft sicher und Ex-Arbeitsminister Nobby Blüm (CDU) nicht wortbrüchig geworden. Roland Klose


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