Wimbern wird wachsen - QR Code Friendly
Der Flüchtlingsstrom in Deutschland und in der EU reißt nicht ab. Angeblich werden in Deutschland die Flüchtlinge nach einem gerechten Schlüssel auf die Bundesländer und die Kommunen aufgeteilt. Und in der EU wird ebenfalls eine gerechte Flüchtlingsquote pro Mitgliedsstaat angestrebt. Aber wie sieht die Realität wirklich aus?

In D-58739 Wickede-Wimbern im Kreis Soest/Sauerland leben gerade einmal 800 Einwohner. Wimbern hatte einmal ein eigenes Krankenhaus. Das wurde auch dringend gebraucht, um dort eine Quarantäne-Station einzurichten, als Anfang 1970 eine "Schwarze-Pocken-Epedemie" Deutschland heimsuchte. Im Zuge der Kostenexplosion im Gesundheitswesen musste das Marienkrankenhaus in Wimbern zum 31.12.2011 schließen. Seit 2014 ist das ehemalige Krankenhaus nun ein Flüchtlingsheim mit derzeit noch 460 Asylbewerbern. Doch nicht genug, wegen des nicht abreißenden Flüchtlingsstroms soll die Zahl der Asylbewerber noch auf bis zu 1.000 Menschen ansteigen.

Zum Vergleich: Wimbern hat nur 800 Einwohner und das ursprüngliche Marienkrankenhaus hatte nur Platz für max. 250 Betten. Bezeichnet das die Politik als gerechte Verteilung und menschenwürdige Unterbringung von Flüchtlingen in unseren Kommunen?

Roland Klose, Bad Fredeburg
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