Wagner macht aggressiv - QR Code Friendly
Wagner-Festspiele 2015 in Bayreuth. In der Tradition der deutschen Führer kommt auch Bundeskanzlerin Angela Merkel jedes Jahr mit ihrem Ehemann nach Bayreuth. Das Musikdrama "Tristan und Isolde" von Richard Wagner, dem Lieblingskomponisten von Adolf Hitler, hat auch Bundesmutti Merkel dieses Jahr tatsächlich vom Stuhl gehauen, der unter ihr vermutlich aus Altersschwäche zusammen gebrochen war. "Tristan und Isolde" ist die Anti-Rosamunde-Pilcher-Oper, weil das Drama um Krieg und Frieden, Hass und Liebe und Macht in Irland und im Königreich Cornwall spielt. Aber Achtung, Wagners Musik macht schwermütig und aggressiv, was Hitlers Raubzüge in der Welt letztendlich bewiesen haben. Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen sie daher ihren Arzt oder Apotheker.

Deshalb ist das Gebot der Stunde, Ruhe zu bewahren. Warum? Die Türkei fliegt mittlerweile Luftangriffe gegen Stellungen der ISIS in Syrien und gegen Stellungen der kurdischen PKK im Nordirak. Das NATO-Mitglied Türkei fühlt sich von Feinden umzingelt. Und Artikel 4 des NATO-Vertrages sieht Beratungen vor, wenn ein NATO-Mitglied meint, dass die Unversehrtheit des eigenen Territoriums, die politische Unabhängigkeit oder die eigene Sicherheit bedroht ist. Wenn also die PKK und/oder die ISIS die Türkei angreifen sollten, dann ist der NATO-Bündnis- und Verteidigungsfall eingetreten. Deshalb müssten die NATO-Mitgliedstaaten, auch Deutschland, der Türkei militärisch zur Seite stehen. Es droht damit ein weiterer Flächenbrand und Krieg im Großraum Mittlerer Osten.

Roland Klose, Bad Fredeburg
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