Bundesomi Angie macht weiter - QR Code Friendly
Jetzt ist es raus. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) strebt eine 4. Amtszeit an und will im Jahr 2017 erneut bei der Bundestagswahl kandidieren. Und das offenbart das Nachrichtenmagazin DER SPIEGEL ausgerechnet am 01.08.2015, dem Tag des Bierbauchs. Warum? Liegt es vielleicht an dem "Türsteher-Gorilla" des Bundeskanzlerinamtes, Peter Altmaier (CDU), der konsequent keine Andere als Bundesmutti oder Bundesomi Angie (61) in die Waschmaschine in Berlin hineinlässt? Oder an dem ebenfalls gut beleibten Erzengel Sigmar Gabriel (SPD), der durch Schleswig-Holsteins MP, Politzwerg Torsten Alberich (SPD), verkünden ließ, Merkel mache ihre Arbeit gut und sei als Retterin und Erlöserin des Casino-Kapitalismus alternativlos und deshalb könne die SPD getrostet auf einen Kanzlerkandidaten verzichten?

Wir wissen es nicht. Fest steht, Torsten Albigs Steilvorlage war sicher der Trigger für Merkels Entscheidung. Das macht die Bundestagswahl in meinen Augen überflüssig. Denn, warum sollen wir wählen gehen, wenn es nur eine Kandidatin für das Amt des Bundeskanzlers gibt? Wir leben ja schließlich nicht in einer Diktatur, sondern in einer Demokratie. Albigs politisches Geständnis wird die Politik- und Wahlverdrossenheit in unserem Lande noch zusätzlich steigern. Yasmin Fahimis (SPD) Vorstoß für Wahlwochen und Wahlurnen auch in Supermärkten, bei Events, auf Straßen, in Bordellen und in öffentlichen Einrichtungen etc. wird damit ad absurdum geführt. Stattdessen sollten sich die Parteien im Deutschen Bundestag überlegen, wem sie die Kosten des ausgefallenen Bundestagswahlkampfes 2017 spenden wollen: der Tafel oder den Kommunen, die derzeit massenhaft Flüchtlinge aufnehmen.

Roland Klose, Bad Fredeburg
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