Der Weise aus dem Abendland - QR Code Friendly
Einst kamen drei Weise aus dem Morgenland, um dem neu geborenen Jesus in Bethlehem, der Stadt König Davids, zu huldigen. Und für das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge in Deutschland, kurz BAMF, soll nun nur ein Weiser aus dem Abendland, nämlich der Chef der Bundesagentur für Arbeit, Frank-Jürgen Weise, mit einem schnelleren Asylverfahren den Flüchtlingen die Integration in den deutschen Arbeitsmarkt ermöglichen. Wie soll das funktionieren, zumal Frank-Jürgen Weise Chef der Bundesagentur für Arbeit bleiben soll? Präsident der BAMF im Nebenjob, wo es doch sein Vorgänger, Manfred Schmidt, in Vollzeit nicht schaffte, 250.000 unbearbeitete Asylanträge abzuarbeiten.

Dabei ist die Verknüpfung und Vernetzung, BAMF und Arbeitsagentur, gar keine schlechte Idee. Aber ist Frank-Jürgen Weise dafür der richtige Mann? Am Freitag erst ernannt, aber am Montag soll Weise schon ein geeignetes Konzept vorlegen. Das ist ein Unding, weil einer innovativen Problemlösung erst einmal eine Ist-Analyse vorausgehen muss. Und was ist eigentlich Weises Leistung, welche ihn als Präsident des BAMF prädestiniert?

Schließlich hat es Weise als Chef der Bundesagentur für Arbeit nicht geschafft, ca. 7 Millionen deutsche Bezieher von Arbeitslosengeld I und II in den Arbeitsmarkt zu integrieren. Warum soll ihm das dann mit den Refugees der Welt gelingen, unter denen sich nicht nur qualifizierte Fachkräfte, sondern auch Analphabeten und nicht ausgebildete Menschen befinden, die weder deutsch sprechen und lateinische Schrift lesen können, wegen Verfolgung und Krieg traumatisiert sind und für welche die sog. deutsche Leitkultur vollkommen unverständlich ist?

Wäre eine kontrollierte Einwanderung durch ein Einwanderungsgesetz nach kanadischem oder australischem Vorbild nicht allemal besser als eine unkontrollierte Einwanderung aufgrund des Asyrechts, um den demographischen Wandel und den Fachkräftemangel in Deutschland beheben zu können?

Übrigens, warum kann sich die EU immer noch nicht auf eine gemeinsame Flüchtlingspolitik und -quote einigen? Wenn Geld das Problem ist, da hätte ich eine Idee. Im polnischen Walbzrych werden in einem Nazi-Zug ca. 300 Tonnen Gold vermutet - derzeitiger Marktwert: ca. 9,646 Milliarden Euro. Wäre das nicht eine Möglichkeit und ein unübersehbares Zeichen gegen Rassismus, wenn dieses Nazi-Gold für die Unterbringung, Versorgung und Integration der Refugees der Welt in der EU eingesetzt werden könnte?

Roland Klose, Bad Fredeburg
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