Bekommt Bundesmutti Angie den Friedensnobelpreis 2015? - QR Code Friendly
Bundeskanzlerin Angela Merkel soll neben Papst Franziskus für den Friedensnobelpreis 2015 im Gespräch sein. Begründung: Die Willkommenskultur für die Refugees der Welt, die vor Krieg, Armut und Unterdrückung vorzugsweise nach Deutschland fliehen und hier eine neue Heimat suchen. Deshalb wird Bundesmutti Angie, die Mutti aller Refugees, von den Flüchtlingen bereits jetzt als eine Art Ersatzheilige verehrt, weil sie die Flucht nach Deutschland als Kompliment für unser Land ansieht.

Wäre diese Auszeichnung wirklich berechtigt? Nein, denn Angela Merkel hat die Aufnahme von Flüchtlingen laut Asylrecht nur angeordnet, die Willkommenskultur in Form von aufopferungswürdiger Arbeit haben die vielen ehrenamtlichen Helfer geleistet. Das Bundesamt für Migranten und Flüchtlinge, kurz BAMF, ist dagegen auf diese Flüchtlingswelle nicht vorbereitet gewesen. Chaos in Planung und Organisation ist die Folge. Und die Willkommenskultur wird von vielen Flüchtlingen mittlerweile nicht mehr mit einer entprechenden Ankommens- und Anpassungskultur gewürdigt. Erste Proteste der Flüchtlinge über die schlechte Unterbringung in Zelten, Wohncontainern und überfüllten Flüchtlingsheimen, über das Essen und die strikte Zuweisung in unerwünschte Orte in Deutschland machen die Runde.

Deshalb glaube ich, der Friedensnobelpreis für Angela Merkel wäre das absolut falsche Signal, weil damit noch mehr Flüchtlinge in unser Schland kommen würden, wo doch Deutschland bereits jetzt mit der Flüchtlingswelle total überfordert ist. Außerdem könnte ich es nicht verstehen, wenn ausgerechnet die Bundeskanzlerin des viertgrößten Waffenexporteurs der Welt mit dem Friedensnobelpreis geehrt würde, wo doch Deutschland auch Waffen insbesondere nach Syrien, Irak, Afghanistan, in das ehemalige Gebiet von Jugoslawien, Saudi-Arabien, VAE, Kuwait und die Türkei geliefert hat und an den Kriegen in Jugoslawien und in Afghanistan maßgeblich beteiligt war und ist. Wer Waffen in Kriegs- und Krisengebiete liefert, der erntet nunmal Flüchtlinge. Dafür sollte kein Friedensnobelpreis vergeben werden.

Roland Klose, Bad Fredeburg
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