"Die Geschichte aller bisherigen Gesellschaft ist die Geschichte von Klassenkämpfen" und "Nicht die Gewehrkugeln und Generäle machen Geschichte, sondern die Massen", diese beiden Zitate von Karl Marx und Nelson Mandela beschreiben eindrucksvoll die derzeitige Flüchtlingskrise, welche die EU in Atem hält. Warum?

Wo die Massen Grenzen und Zäune einfach überwinden, da werden bisherige Gesellschaften infrage gestellt, weil die Klasse der Kriegs- und Armutsflüchtlinge die Klasse derer, die für ihren unmenschlichen Zustand mitverantwortlich sind, in ihren gemütlich eingerichteten Herkunftsländern heimsucht, um deren Waffenexporte in Kriegs- und Krisengebiete und deren imperialistischen Raubtier- und Casino-Kapitalismus anzuprangern.

Deshalb verstehe ich, warum Bundeskanzlerin Angela Merkel n i c h t den Friedensnobelpreis 2015 bekommen hat. Der Friedensnobelpreis 2015 für das tunesische Demokratie-Quartett des "Arabischen Frühlings" geht in Ordnung, obwohl er auch den Refugees der Welt zugestanden hätte, weil sie sich für einen sozialen und gerechten Frieden unter den Völkern der Welt auf den Weg in das alte Europa gemacht haben.

Die "Goldene Himbeere", der Gegen-Friedensnobelpreis und Negativpreis, sollte dagegen wegen Uneinigkeit in der Flüchtlingsfrage an die EU und ihre geistlosen Führer gehen, die nicht die Fluchtursachen, sondern lediglich die Fluchtauswirkungen bekämpfen.

Dazu passender politischer Treppenwitz der Geschichte: Steht Angela Merkel neben einem Leopard-Kampfpanzer, made in Germany, vor den Toren von Damaskus in Syrien, wo Saulus von Tarsus sein "Damaskus-Erlebnis" hatte. Fragt der Panzer: "Wer bist du denn?" Antwortet Angela Merkel: "Ich bin eine verhinderte Friedensnobelpreisträgerin, die sich um die Refugees der Welt kümmert." Der Panzer lacht: "Wenn du eine verhinderte Friedensnobelpreisträgerin bist, dann bin ich mit meiner 120-mm-Glattrohrkanone ein verhindertes Sexsymbol!"

Roland Klose, Bad Fredeburg
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