Falsche Worte zur falschen Zeit. Im Jahr 1986 verglich Bundeskanzler Helmut Kohl (CDU) den Sowjetführer und Friedensnobelpreisträger von 1990, Michail Gorbatschow, mit Reichspropagandaminister Joseph Göbbels (NSDAP). Am 09.11.1989 fiel dann die Berliner Mauer dank Gorbatschow.

Fast 30 Jahre später vergleicht Pegida-Gründer Lutz Bachmann mitten in der Flüchtlingskrise Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD) ebenfalls mit Göbbels. Zwei verbale Entgleisungen im Vorfeld politischer Umwälzungen, wo doch die GroKo längst am strukturellen Umbau der alten Bundesrepublik Deutschland arbeitet - der Wiedervereinigung mit den Refugees der Welt?

In der ehemaligen DDR war "Republikflucht" ein Straftatbestand. Im wiedervereinten Deutschland ist die "Republikinvasion" anscheinend ein gesellschaftliches Ereignis wie die West-Verschiebung Polens als Folge des verlorenen Zweiten Weltkriegs: Refugees welcome! Indikator dafür ist die Tatsache, dass die Flüchtlingskanzlerin Merkel als Favoritin für den Friedensnobelpreis 2015 gehandelt wurde. Duplizität der Ereignisse?

Roland Klose, Bad Fredeburg

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