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60 Jahre Bundeswehr im Zeitalter der Globalisierung im Zeitraffer:

Kapitulation und Befreiung vom Nazi-Terror und Krieg am 08. Mai 1945: Von deutschem Boden darf nie wieder Krieg ausgehen!, Wiederbewaffnungsdebatte wegen des Kalten Krieges, NATO-Beitritt Deutschlands am 09.05.1955, Aufrüstung und Wiederbewaffnung, Geburtsstunde der Bundeswehr mit dem Kaserneneinzug der ersten freiwilligen Soldaten am 12.11.1955, Einführung der allgemeinen Wehrpflicht am 21.07.1956.

1999: Erste Teilnahme der Bundeswehr an Luftangriffen im Krieg gegen Jugoslawien unter Rot-Grün, am 08.10.2001 stirbt der erste Soldat der Bundeswehr, Oberstabsarzt Dieter Eißing, bei einer Kampfhandlung in Georgien, Januar 2002-Dezember 2014: Kriegseinsatz der Bundeswehr in Afghanistan gegen den internationalen Terrorismus mit bis zu 4.900 deutschen Soldaten und 55 Toten.

Seit 2001 dürfen Frauen in der Bundeswehr an der Waffe dienen. KT zu Guttenberg (CSU) setzte zum 01.07.2011 die allgemeine Wehrpflicht aus. Seit dem 17.12.2013 ist Ursula von der Leyen (CDU) die erste Bundesverteidigungsministerin und seit dem 01.02.2014 gibt es in Lüneburg die erste Kasernen-Kita Deutschlands.

Und was hat sich noch alles in 60 Jahren Bundeswehr verändert? Deutschland ist mittlerweile nach den USA, Russland und China der viertgrößte Waffenexporteur der Welt, welcher Waffen in Diktaturen und in die Kriegs- und Krisengebiete der Erde liefert, und mehrfacher Exportweltmeister, der die globale Welt mit Waren aller Art versorgt. Deutschland bildet in Kriegsgebieten Soldaten aus und beteiligt sich aktiv an Kriegen.

Mit welchem Erfolg? Im Zeitalter der Globalisierung, das sogar von Bundeskanzlerin Merkel als Chance und Herausforderung angesehen wird, kommen mittlerweile die Kriegs- und Armutsflüchtlinge der Welt in Scharen nach Deutschland, um dort um Asyl zu bitten. Bundesfinanzminister Schäuble sieht in der sog. Flüchtlingskrise sogar eine Lawine auf Deutschland zukommen, die kaum aufzuhalten sei.

Deshalb muss die Bundeswehr und die deutsche Rüstungsindustrie in meinen Augen nach 60 Jahren unbedingt einen Paradigmenwechsel vollziehen. "Schwerter zu Pflugscharen" muss die Devise lauten, das heißt, die Bundeswehr muss die EU-Außengrenzen sichern, Flüchtlinge retten und in den Hotspots und Erstaufnahmeeinrichtungen versorgen und betreuen, die Rüstungsindustrie sollte sich dagegen unter anderem auf die Produktion von lebensnotwendigen Fertighäusern und landwirtschaftlichen Maschinen für die Entwicklungsländer spezialisieren - für e i n e geeinte Welt: in Frieden, Wohlstand und Gerechtigkeit.

Roland Klose, Bad Fredeburg

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