Anti-Terror-Gesetze gegen Dschihadisten in Deutschland! - QR Code Friendly
Der Dreißigjährige Religionskrieg zwischen der Katholischen Liga und der Protestantischen Union in Europa als Spätfolge der Reformation Martin Luthers im 16. Jahrhundert endete im Jahr 1648 mit dem Westfälischen Frieden von Münster und Osnabrück. Er fand ohne Beteiligung nicht-europäischer Mächte und des Islams statt.

Im krassen Gegensatz dazu waren die Kreuzzüge der Kreuzritter von 1095-1291 religiös motivierte sog. Heilige und gerechte Kriege, initiiert durch Papst Urban II. auf der Synode von Clermont/Frankreich, gegen die muslimischen Staaten des Nahen Ostens mit dem Zweck, das Heilige Land und Jerusalem von den muslimischen Barbaren zu befreien. Es war der erste globale Religionskrieg der Geschichte, welcher im Umkehrschluss zu muslimischen Eroberungen und Terroraktionen in Europa führte - unter anderem in Konstantinopel (heute Istanbul), auf allen Mittelmeerinseln, in Teilen Süditaliens und Spaniens, bis zu den Pyrenäen Frankreichs und bis vor die Tore Wiens.

Haben wir etwas aus dieser Geschichte gelernt? Nein, natürlich nicht. In Europa und im Nahen und Mittleren Osten wiederholt sich derzeit die Geschichte der globalen Religionskriege auf die grausamste Art und Weise. Mit den Kriegen im Irak 1990/91, 2003 und wieder seit 2014, in Afghanistan seit 2001 und in Syrien seit 2014 hat insbesondere die USA zwar Saddam Hussein und das Taliban-Regime gestürzt und Al Qaida vorübergehend geschwächt, aber gleichzeitig die gesamte Region in Brand gesetzt, destabilisiert und die alten Glaubensstreitigkeiten im Islam neu entfacht. Und in diese Zeit und seit dem Arabischen Frühling von 2011 fällt auch die Erstarkung der sunnitischen, radikal-islamischen Salafisten und die Gründung der dschihadistischen Terror-Organisation ISIS, die beide im Irak und Syrien einen Gottesstaat mit Scharia errichten wollen.

Es ist der uralte Glaubensstreit zwischen Sunniten und Schiiten, vergleichbar mit Katholiken und Protestanten im Christentum, wobei sich beide Glaubensrichtungen als Erben des Propheten Mohammed bezeichnen, der im Irak, in Syrien und im Jemen unter Beteiligung, Föderung und Einmischung vor allem der USA, Russlands, Frankreichs, der Türkei, Saudi-Arabiens und des Irans mittlerweile zum globalen Religionskrieg mutiert. Dabei stehen die Sunniten aus Saudi-Arabien, wo sich die Heiligen Stätten des Islam in Mekka und Medina befinden, der Türkei und die sunnitischen Aufständischen der ISIS, von al Qaida, Hamas, PFLP und der Al-Nusrah Front den Schiiten des Iran, der Hisbollah, des Alawiten-Regimes von Baschar al-Assad in Damaskus und der schiitischen Regierung in Bagdad feindlich gegenüber. Ende offen.

Warum mischen sich also überhaupt nicht-arabische Kräfte und Mächte in den islamischen Glaubenskrieg im Nahen und Mittleren Osten ein? Können Sie sich nicht genauso aus diesem Glaubenskrieg heraushalten wie seinerzeit die arabische Welt aus dem Dreißigjährigen Glaubenskrieg in Europa, damit dieser Krieg zwangsläufig nicht zum globalen Glaubenskrieg eskalieren muss?

Das Ergebnis hat uns alle schockiert und in Angst und Schrecken versetzt: die ISIS-Anschläge von Paris als Reaktion auf die christliche Einmischung im Nahen und Mittleren Osten. Na klar, die Terroristen, Islamisten und Dschihadisten sind jetzt mitten unter uns in Frankreich, Deutschland und in ganz Europa und bedrohen unsere westliche Kultur, unsere Fußballspiele, unsere Weihnachtsmärkte etc. und versuchen sogar die Kriegsflüchtlinge vor den Flüchtlingsheimen und nicht integrierte Muslime in der westlichen Welt, die Verlierer in unserem Europa, für ihre Zwecke zu radikalisieren. Wenn wir aus der Geschichte der Glaubenskriege wirklich gelernt hätten, wäre uns dieser grausame, menschenverachtende Terror erspart geblieben. Da hilft auch kein militärischer Kriegseinsatz unserer Bundeswehr in Syrien und im Irak.

Das Gebot der Stunde heißt jetzt, Anti-Terror-Gesetze - wie sie seinerzeit Bundeskanzler Helmut Schmidt gegen die RAF initiierte - gegen die Dschihadisten in Deutschland auf den Weg zu bringen. ISIS-Kriegsrückkehrern und sog. Gefährdern aus Syrien und dem Irak muss die Einreise nach Deutschland verweigert und die doppelte, deutsche Staatsangehörigkeit per Gesetz aberkannt werden. Auf der anderen Seite muss den in Deutschland bereits lebenden Dschihadisten ebenfalls die doppelte, deutsche Staatsangehörigkeit per Gesetz aberkannt werden, wenn sie gegen unsere freiheitlich-demokratische Grundordnung verstoßen. Sie sollten dann konsequenterweise in ihr Herkunftsland abgeschoben werden, damit sie in Deutschland keinen Schaden mehr anrichten können. Ich würde Dschihadisten bereits die doppelte, deutsche Staatsangehörigkeit entziehen und sie abschieben, wenn sie in Deutschland Straftaten begehen, sich die schwarze ISIS-Flagge in ihrem Besitz befindet, sich propagandistisch im Internet bewegen und um Mitstreiter werben, hasserfüllt reden oder predigen bzw. wenn sie sich für einen radikalen Islam öffentlich stark machen.

Ganz klar, friedliche Muslime, Juden und Christen gehören zu Deutschland. Aber kommen die Anti-Terror-Gesetze gegen die Dschihadisten in Deutschland nicht, dann gehört und dient dem extremistischen und terroristischem Islam bald ganz Deutschland als Tummel-, Terror- und Kriegsschauplatz! Unser aller
Grundbedürfnis auf Sicherheit muss schnellstmöglich befriedigt werden!

Roland Klose, Bad Fredeburg
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