Die
Erika Steinbach (CDU) empört, polarisiert und provoziert in der Flüchtlingskrise mit dem Tweet:

"Deutschland 2030: Woher kommst du denn?"

Was will uns dieses Bild sagen? Kleiner, hast Du Dich etwa in der Flüchtlingsrepublik Deutschland verlaufen? Fest steht, jeder 5. Deutsche hat mittlerweile einen Migrationshintergrund und 9,3% der Bevölkerung sind Ausländer (Stand: 2015). Und wenn bis 2030 jedes Jahr über eine Million Flüchtlinge aus aller Welt nach Deutschland kommen, dann sind das mehr als 15 Millionen Neu-Bürger.

Geschmacklos? Nein mögliche Realität, denn wie sagte bereits der allseits geschätzte und verstorbene Altkanzler Helmut Schmidt (SPD) bei einer DGB-Veranstaltung aus dem Jahr 1981: "Wir können nicht mehr Ausländer verdauen, das gibt Mord und Totschlag."

Und Helmut Schmidt im FOCUS am 11.06.2005: "Wir müssen eine weitere Zuwanderung aus fremden Kulturen unterbinden. Als Mittel gegen die Überalterung kommt Zuwanderung nicht infrage. Die Zuwanderung von Menschen aus dem Osten Anatoliens oder aus Schwarzafrika löst das Problem nicht. Es schafft nur ein zusätzliches dickes Problem."

Wie recht Helmut Schmidt doch hatte. In Deutschland brennen die Flüchtlingsheime. Doch unsere Politiker verkennen die Signale. Neben Erika Steinbach (CDU) wird sogar Sigmar Gabriel (SPD) öffentlich angefeindet, der in einem "neuen Solidaritätsprojekt" fordert, nicht nur alles Menschenmögliche für Flüchtlinge zu tun, sondern auch für die eigene deutsche Bevölkerung, in dem in Deutschland die immer weiter auseinander gehende Schere zwischen Arm und Reich massiv bekämpft wird.

Schließlich darf die neue Armut in Deutschland bei den Alleinerziehenden und alten Menschen, die Dauerarbeitslosigkeit und die Tafelabhängigkeit der sozial schwachen Menschen im angeblich "reichen" Schland Deutschland nicht einfach so hingenommen werden. Gabriels "neues Solidaritätsprojekt" wird diffamiert. So bezeichnet Bundesfinanzminister Schäuble (CDU) Gabriels Sozialpakt als "erbarmungswürdige Politik", Bayerns MP Horst Seehofer (CSU) als "Schnapsidee" und Rheinland-Pfalz Möchtegern-MPin Julia Klöckner gar als "Zündeln". Dabei braucht Deutschland dringend mehr soziale Gerechtigkeit und eine SPD-Sozialpolitik vom Schlage eines Willy Brandt. Ansonsten schaffen sich Deutschland und die SPD wirklich ab.

Roland Klose, Bad Fredeburg
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