Steuerverschwendung in Meschede (2x gedruckt) - QR Code Friendly
Westfalenpost und Westfälische Rundschau vom 07.03.2016, Seite 2, Titel: "Steuerverschwendung rächt sich"
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Rund eine Million Euro hat der Umbau der Franz-Stahlmecke-Schule in Meschede zur Flüchtlingsunterkunft gekostet. Die Stadt Meschede und die Bezirksregierung Arnsberg haben dies angeblich aus Zeitgründen o h n e öffentliche Ausschreibung realisiert.

Wieder einmal ein Beispiel aus der Praxis, wie verschwenderisch mit unseren Steuergeldern umgegangen wird. Für Flüchtlinge scheint wohl nichts zu teuer zu sein? Keine Zeit für eine Ausschreibung, mit der die Umbaukosten deutlich hätten reduziert werden können, wo doch im Einkauf - auch von handwerklichen Bauleistungen - bekanntlich der Segen liegt? Ein deutsches Sprichwort sagt: "Kommt Zeit, kommt Rat." Soll heißen, wenn man Geduld hat, findet sich immer eine adäquate Lösung.

Irgendwann werden sicher die Kosten für den teuren Umbau zur Flüchtlingsunterkunft wieder eingespart werden müssen. Vielleicht bei den Grundbesitzabgaben, Wasser, Müll oder der Selbstbeteiligung der Bürger für eine geplante Straßensanierung. Steuerverschwendung rächt sich für den deutschen Steuerzahler - auch in Meschede.

Roland Klose, Bad Fredeburg
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Kommentare

# Steuerverschwendung in MeschedeAlois Sepp 2016-03-02 17:15
Ja, man sieht hier wieder am deutlichsten, dass unsere Beamten nicht auf´s Geld schauen brauchen. Der blöde Bürger hat´s ja, mehr oder weniger freiwillig! Da werden nur irgendwo auf allerlei Ebenen die Gebühren erhoben, gegen die der saudumme Bürger keine Chance hat, anzugehen. Wenn unsere Einkommen, wie auch unsere erschufteten Renten auch so sicher wären, wie das monatliche Einkommen der Beamten, dann wäre es wenigstens eine kleine Gerechtigkeit in unserem Lande.

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