Ex-Bundessozialminister Norbert Blüm (80) schläft aus Solidarität mit den Flüchtlingen der Balkanroute in der Schlammwüste von Idomeni in einem Zelt. Eine fantastische Geschichte aus 1001 Nacht, die jetzt laut BILD-Zeitung einen weiteren Höhepunkt und eine bizarre Zuspitzung erfährt. In Idomeni ist nämlich ein arabisches Flugblatt aufgetaucht, das zum Sturm der mazedonischen Grenze durch einen "trockenen" Fluss aufruft. Unterschrieben ist das Flugblatt mit "Kommando Norbert Blüm".

Das lässt Blüms "Mission Impossible" in einem ganz anderen Licht erscheinen. Nobby Blüm (CDU), Kopf einer weltweit agierenden Schlepperbande, im Auftrag ihrer Majestät und Rauten-Queen Angela I., das Merkel? Sollte etwa Blüm die Kriegsflüchtlinge aus Syrien und dem Irak in Idomeni heim ins Reich holen - in das Flüchtlingsparadies Deutschland, wo Milch und Honig und Euros in Strömen fließen? Frei nach dem Motto: Die Rente ist sicher, aber die griechisch-mazedonische Grenze nicht!?

Wir wissen es nicht. Woran erinnert mich das "Kommando Norbert Blüm" unweigerlich? Richtig, an das "Kommando Siegfried Hausner" der RAF, das am 05.09.1977 den Arbeitgeberpräsidenten Hanns Martin Schleyer in Köln entführte und später ermordete.

Roland Klose, Bad Fredeburg
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