Neues von der "schwäbischen Hausfrau", Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU). Für 2015 oder sogar für 2014 will er erstmalig einen Bundeshaushalt ohne Neuverschuldung vorlegen. TOLL! Ist da nicht angesichts der sog. EURO-Krise der Wunsch allein der Vater des Gedanken? Ist denn schon wieder Weihnachten? Haben wir im Hinblick auf die Bundestagswahl 2013 vielleicht sogar drei oder noch mehr Wünsche frei bei "Wünsch Dir was!" mit Wolfgang Schäuble: keine Neuverschuldung, Abschaffung der Praxisgebühr, Einführung des Betreuungsgeldes, Senkung des Rentenbeitrags etc.?

Übrigens, die schwäbische Hausfrau muss immer einen ausgeglichenen Haushalt vorlegen, in dem die Ausgaben die Einnahmen nicht überschreiten dürfen. Ist nämlich einmal das Kreditlimit erreicht, dann drohen Kreditklemme, Schufa-Eintrag, Zwangsversteigerung und Privatinsolvenz. Die schwäbische Hausfrau kann sich ja nicht beliebig wie Schäuble die Einnahmen erhöhen und die Ausgaben kürzen. Sie muss mit dem vorhandenen Geld wirtschaften und haushalten und darüber hinaus noch für schlechte Zeiten sparen und vorsorgen. Deshalb kann sie nie über ihre Verhältnisse leben. Insofern schätze und lobe ich die Moral der schwäbischen Hausfrau. Für die Bundesregierung wünsche ich mir nach einem Zitat von Oskar Lafontaine, "sie hätte wenigstens die Moral einer Telefonzelle, in der man nämlich zuerst zahlt und dann wählt. Bei der Bundesregierung muss man aber immer zuerst wählen und dann zahlen."

Roland Klose, Bad Fredeburg
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