Papst Franziskus, Schutzheiliger der Flüchtlinge - QR Code Friendly
Erst Lampedusa, nun Lesbos. Papst Franziskus besucht am 14. oder 15.04.2016 mit dem griechisch-orthodoxen Patriarchen von Konstantinopel (Istanbul), Bartholomäus I., das Flüchtlingslager Moria auf der griechischen Insel Lesbos, um seine Solidarität mit den Refugees der Welt zum Ausdruck zu bringen. Damit avanciert Papst Franziskus zum Schutzheiligen der Flüchtlinge. Aber was tut der Vatikan in der Praxis für Flüchtlinge, wo doch Jesus Christus sagt: "Was ihr für einen meiner geringsten Brüder (und Schwestern) getan habt, das habt ihr mir getan (Mt 25, 40)?"

Der Vatikan beherbergt offiziell ganze zwei Flüchtlingsfamilien. Dabei mangelt es nun wirklich nicht an Platz im Vatikan und in den Luxus-Residenzen der amtierenden und verrenteten Kurienkardinäle, wie dies Gianluigi Nuzzi in seinem Buch "Alles muss ans Licht" der staunenden Christenheit enthüllt. So lebt z. B. der mittlerweile verrentete Ex-Kardinalstaatssekretär, Tarcisio Bertone, in einer Protz-Residenz auf dem Palazzo San Carlo in Rom in einem "goldenen Penthouse" von sage und schreibe 700 m2 Wohnfläche - bezahlt vom Vatikan - während Papst Franziskus spartanisch im vatikanischen Gästehaus Santa Marta nächtigt und das Haupt der Kirche, Jesus von Nazareth, zu Lebzeiten gar keine eigene Wohnung besaß.

Kein Wunder, dass sich der Protz-Bischof, Franz-Peter Tebartz-van Elst, in der sog. "Kirche der Armen" und im Vatikan als Apostolischer Delegat im Päpstlichen Rat zur Förderung der Neuevangelisierung unter Kurienerzbischof Rino Fisichella sauwohl fühlt.

Roland Klose, Bad Fredeburg
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