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Hamburger Morgenpost und Berliner Kurier vom 12.04.2016, laut genios.de, Titel: "Sollen Diesel in die Schrottpresse?" und "Alte Diesel sterben in Schrottpresse"
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Deutschland - ein Volk von Verarschten! Drei Beispiele sollen dies beweisen:

a.) PKW-Diesel-Fahrzeuge sind in der Anschaffung zwar teurer, aber durch den günstigeren Spritpreis amortisieren sie sich auf Dauer doch. Das war bisher die Lebensweisheit aller Autofahrer - bis die VW-Abgasaffäre Volkswagen und die Diesel-PKW trotz Rußpartikelfilter und zutankbarem AdBlue-Harnstoff in Verruf brachten. Und jetzt soll es bis spätestens 2017 eine "Blaue Plakette" für PKW und eine "Blaue Umweltzone" für Innenstädte geben, in denen nur noch PKW verkehren dürfen, welche die Anforderungen der Abgas-Norm Euro6 (NOx-Ausstoß max. 80 Milligramm/km) erfüllen. Das sind aber nur ca. 500.000 Diesel-PKW in Deutschland, wovon die meisten erst seit 2015 zugelassen wurden. Außerdem soll Diesel gegenüber Super-Benzin an den Tankstellen wesentlich teurer werden. Stirbt der Diesel-PKW vor 2015 also folglich den Tod in der Schrottpresse, weil er nur noch außerhalb geschlossener Ortschaften gefahren werden darf? Bin ich etwa als Diesel-PKW-Fahrer angepisst und muss daher anstatt 32,5%-igen AdBlue-Harnstoff zu tanken komplett in den Tank pinkeln, um den Stickoxid-Ausstoß entscheidend zu verringern?

b.) Das Rentenniveau der gesetzlichen Rentenversicherung soll in Deutschland bis 2030 auf nur noch 43% fallen. Das wird möglich, so haben uns das wenigstens die Rentenexperten und Politiker verklickert, weil die Altersvorsorge in Deutschland auf drei festen Säulen steht: die staatliche Regelsicherung, die betriebliche Altersversorgung und letztendlich die private Altersvorsorge in Form von Riester- und Rürup-Rente bzw. der privaten Rentenzusatzversicherung. Wegen der Niedrigzinspolitik der EZB lohnt sich aber das Sparen nicht mehr. Folglich ist die 3. Säule der Altersvorsorge komplett in sich zusammen gebrochen. Riester- und Rürup-Rente bzw. private Rentenzusatzversicherung bringen keine Rendite mehr, weshalb viele zukünftige Rentner von Altersarmut betroffen sein werden und die Grundsicherung im Alter beantragen müssen. Bayerns MP Horst Seehofer (CSU) fordert deshalb zurecht ein Gegensteuern, d. h., eine Anhebung des bestehenden Rentenniveaus.

c.) EU-Kommissar und Wahrsager Günther Oettinger (CDU) sagt nach dem Tod des Diesel-PKW, der privaten Altersvorsorge nun auch den Tod des Bargelds, des Euros, voraus. Geldwäsche, Steuerhinterziehung, die Finanzierung des internationalen Terrorismus, die Sprengung von Geldautomaten, Banküberfälle und die Fälschung von Banknoten könnten so unter anderem wirksam verhindert werden. Max, der Taschendieb (Heinz-Rühmann-Spielfilm von 1932), würde damit arbeitslos. Aber es gibt auch schwerwiegende Nachteile: der gläserne Bürger, zunehmende Privatinsolvenzen und der ständig von sog. Ausspähern und kriminellen Super-Hackern bedrohte Online-Banker, Smartphone-Überweiser und Kreditkarten-Bezahler. Denn, nichts ist wirklich sicher im Info-, Search-, Sex- and Crime-Medium Internet. Ich persönlich glaube, Günther Oettinger stirbt eher den Tod als EU-Kommissar. Unser geliebtes Bargeld wird uns noch lange erhalten bleiben. Ansonsten gilt: Deutschland - ein Volk von Verarschten!

Roland Klose, Bad Fredeburg

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