Strafzinsen auf Vermögen der Superreichen (gedruckt) - QR Code Friendly
Saarbrücker Zeitung vom 19.04.2016, laut genios.de, Titel: "Gemeint sind Reiche und Superreiche"


Die Deutschen besitzen aktuell ein Vermögen von 5,318 Billionen Euro. Wenn ich das schon höre, bekomme ich so einen Hals. Richtiger wäre, zu sagen, die Superreichen und Reichen in Deutschland besitzen dieses Vermögen, nicht aber diejenigen, welche vom gesetzlichen Mindestlohn, Arbeitslosengeld, Hartz IV, der Grundsicherung im Alter und von der Tafel leben müssen.

Die Banken zahlen mittlerweile 0,4% Strafzinsen für Einlagen bei der EZB in Frankfurt am Main. Warum kann das nicht auch für die Vermögen der sog. Superreichen und Reichen in Deutschland gelten? Der Staat kann es schließlich gebrauchen. Die aktuelle Staatsverschuldung beträgt nämlich momentan 2,144 Billionen Euro. Und zwecks Bekämpfung der Altersarmut wäre eine Rentenreform vonnöten, die das Wort Reform wirklich verdient.

Roland Klose, Bad Fredeburg
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Kommentare

# StrafzinsenOtfried Schrot 2016-04-16 17:33
Wie kann man verhindern, dass sich die Vermögen, die mit Strafzinsen belegt werden sollen, rechtzeitig vorher zu Briefkastenfirmen in der Südsee in Bewegung setzen?
# VermögenRoland Klose 2016-04-17 05:42
Indem der Gesetzgeber die Vermittlung von Briefkastenfirmen in aller Welt durch Banken, Steuer(vermeidungs)berater und Wirtschaftsprüfer kontrolliert und unter Strafe stellt.

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