Baby-Bonus statt Kaufprämie für E-Autos (gedruckt) - QR Code Friendly
Märkische Allgemeine Zeitung Brandenburg-Berlin vom 07.05.2016, laut genios.de, Weiteres nicht bekannt


Für unsere GroKo-Bundesregierung sind Euro 4.000 Kaufprämie angemessen, um bis zum Jahr 2020 eine Million Elektroautos auf die Straße zu bringen und unsere E-Autoindustrie zu stärken. Und was ist es der GroKo wert, endlich den demographischen Wandel in unserer Gesellschaft effektiv zu bekämpfen und unsere Familien zu stärken, so dass pro Jahr mind. eine Million Babys in Deutschland geboren werden können? Eine magere Kindergelderhöhung von Euro 2 pro Monat ab dem 01.01.2016.

Diese Diskrepanzen müssen sich unbedingt ändern. Deshalb mein Vorschlag zur Bekämpfung des demographischen Wandels zwecks anschließender gesellschaftspolitischer Diskussion: Auch und vor allem für die Bekämpfung des demographischen Wandels und des Fachkräftemangels müssen Anreize wie bei den E-Autos geschaffen werden. Ein sog. "Baby-Bonus" (BaBo) muss her. Und zwar ein einmaliger Baby-Bonus von Euro 10.000 bei der Geburt eines Kindes und eine kostenlose Unterbringung, Betreuung und Verpflegung des Kindes in einer Ganztagskita, einem Ganztagskindergarten und/oder einer Ganztagsschule bis zum vollendeten 16. Lebensjahr, falls die Mutter ab der 9. Woche nach der Geburt zumindest wieder eine Halbtagsbeschäftigung aufnimmt oder bei Hartz-IV-Empfängern diese damit einverstanden sind, sich zwecks späterer Arbeitsaufnahme in einem auf dem Arbeitsmarkt gesuchten Beruf umschulen zu lassen.

Kindergeld, Steuerfreibetrag und Elterngeld sind von gestern, dem Baby-Bonus und der kostenlosen Nutzung von sozialen Einrichtungen gehört die Zukunft. Und sollte die Kita, der Kindergarten oder die Schule einmal Ferien haben oder gar bestreikt werden, dann müsste der Bund oder die Kommune die Kosten für die Betreuung und Verpflegung der Kinder in der Ausfallzeit übernehmen. Zwecks Bekämpfung der Altersarmut könnten sich auf diesem Wege statt der Erzieher und Lehrer ja dann entweder die Großeltern des Kindes oder lebenserfahrene und rüstige Rentner noch ein gewisses Zubrot zur Rente in der Zwischenzeit verdienen, oder?

Roland Klose, Bad Fredeburg
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