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Früher gab es in der SPD noch eine starke Troika, die darum stritt, wer bei der Bundestagswahl SPD-Kanzlerkandidat werden sollte. Das ist Geschichte.

Die "Erzengel-Gabriel-SPD 21" sucht dagegen krampfhaft im Umfragetief < 20% nach mehreren geeigneten Kanzlerkandidaten für eine Mitgliederabstimmung. Und, oh Wunder, neben dem SPD-Parteivorsitzenden und GroKo-Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel findet sich kein weiterer Bewerber um die Kanzlerkandidatur. Hamburgs Erster Bürgermeister Olaf Scholz hat gerade abgesagt, Frank-Walter Steinmeier will anscheinend nicht noch einmal verlieren und Pippi Nahles traut sich wohl nicht. Und selbst Hannelore Kraft ist kraftlos.

Ja, machen denn alle in der SPD den Torsten Albig, der es für aussichtslos hält, gegen Bundesmutti Angela Merkel überhaupt einen SPD-Kanzlerkandidaten aufzustellen? Da lobe ich doch den German Mut der FDP, die im Jahr 2002 mit dem Projekt 18% Guido Westerwelle zum FDP-Kanzlerkandidaten kürte. Arme, mutlose und verzweifelte SPD. Muss erst Willy Brandt von den Toten auferstehen, um der alten Dame SPD das Siegen wieder beizubringen?

Roland Klose, Bad Fredeburg
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