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Der Sommer 1945 war ein überaus heißer Supersommer in Deutschland. Auf der Potsdamer Konferenz gab US-Präsident Harry S. Truman am 25.07.1945 den Befehl zum Abwurf der ersten Atombombe auf Hiroshima, obwohl ihm General Dwight D. Eisenhower davon abriet, weil die Japaner bereits zu diesem Zeitpunkt Kapitulationsbereitschaft signalisiert hatten. Doch Truman wollte einfach nur die Atombombe in der Praxis testen anstatt Japan mit der Wunderwaffe abzuschrecken. Deshalb kam es am 06.08.1945 zum ersten Atombombenabwurf der Geschichte auf Hiroshima, bei dem 92.000 Menschen sofort und ca. 200.000 Menschen bis heute an den Folgen der Atombombe starben. Die Opfer waren keine Soldaten, sondern ausschließlich Zivilisten und Zwangsarbeiter. Hiroshima war ein überaus schweres US-Kriegsverbrechen, für das sich Truman nie vor einem Kriegsverbrechertribunal verantworten musste.

Fast 71 Jahre später besuchte am 27.05.2016 der Friedensnobelpreisträger Barack Obama als erster US-Präsident überhaupt die Stadt Hiroshima, um der Toten des Atombombenabwurfs zu gedenken. Doch Obama kam nicht, um sich bei den Japanern für die Katastrophe von Hiroshima zu entschuldigen. In einer flammenden Rede träumte Obama lediglich von einer Welt ohne Atomwaffen. Alles nur Heuchelei, denn Obama hat in Wirklichkeit mit einem Milliardenaufwand die US-Atomwaffen modernisieren lassen.

Sich nicht für ein Kriegsverbrechen zu entschuldigen ist ein Unding. Viele Bundespräsidenten und Bundeskanzler haben sich in der deutschen Geschichte nach 1945 für den Holocaust an den Juden während der Nazi-Herrschaft immer wieder unter anderem in Auschwitz und in Yad Vashem in Jerusalem entschuldigt. Das Kriegsverbrechertribunal von Nürnberg 1946 hat sogar einige verantwortliche NS-Größen dafür zur Verantwortung gezogen. Wenn Obama den Japanern die Entschuldigung schlicht verweigert, weil durch den Atombombenabwurf von Hiroshima der Zweite Weltkrieg im Pazifik schneller beendet und so angeblich viele Menschenleben gerettet werden konnte, dann ist das die große Lüge aus den US-amerikanischen Märchenbüchern.

Roland Klose, Bad Fredeburg

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