Berliner Zeitung vom 14.06.2016, laut genios.de, Weiteres nicht bekannt

Als Inzucht bezeichnen wir die Fortpflanzung unter Menschen und Tieren von nahem Verwandtschaftsgrad.

Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) hat in einem Interview in "DIE ZEIT" zum Thema Einwanderung nach Deutschland den Begriff "Inzucht" ganz neu definiert und nicht nur auf den nahen Verwandtschaftsgrad, sondern paradoxerweise auf die gesamte Bundesrepublik Deutschland ausgedehnt.

Er sagte, ich zitiere: "Die Abschottung ist doch das, was uns kaputt machen würde, was uns in Inzucht degenerieren ließe."

Angesichts von 9,1 Millionen in Deutschland lebenden Ausländern und 16,4 Millionen deutschen Staatsbürgern mit einem Migrationshintergrund von "Abschottung" und "Inzucht" zu sprechen, das ist schon sehr realitätsfern und hat das "Geschmäckle" von Agitation und Propaganda, Herr Dr. Schäuble. Nur im sog. Dritten Reich von 1933-45 wäre dieses Zitat zutreffend gewesen.

Roland Klose, Bad Fredeburg
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Kommentare

# RassenOtfried Schrot 2016-06-11 13:31
Der zukünftigen Menschheit ist zu wünschen, dass sie nur noch über eine Hautfarbe verfügen möge, sei sie weißgelb, hellbraun oder braungelb. Dann hat das dumme Geschwätz von Inzucht,Arierfaktor,Judenfaktor, Türkenfaktor, Rassendünkel und Rassenhass, Herrenmenschen und Untermenschen endlich ein Ende.Für die Weltreligionen gilt dasselbe.Bis wir endlich so weit sein werden, wird die Menschheit noch durch einen langen schmerzlichen Reifungsprozess hindurchgehen müssen.

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