Kehre um, Kardinal Marx, oder fahre zur Hölle! (gedruckt) - QR Code Friendly
Saarbrücker Zeitung vom 24.06.2016, laut genios.de, Titel: "So viel zur Kirche der Armen"

Das Erzbistum München und Freising hat erstmalig seine Finanzen offen gelegt. Jetzt ist es raus. Mit 5,5 Milliarden Euro verfügt der Erzbischof von München und Freising und Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Reinhard Kardinal Marx, über das größte Vermögen aller deutschen Bistümer.

Darüber hinaus zählt Reinhard Marx, ehemals Bischof von Trier und Weihbischof in Paderborn, im krassen Gegensatz zu seinem berühmten Namensvetter Karl Marx zu den Großverdienern unter den Bischöfen. Er verdient 11.500 Euro/Monat, Miete muss er nicht zahlen. Der Freistaat Bayern stellt dem einflussreichen Oberhirten das Erzbischöfliche Palais in München, was mit einem Aufwand von 9 Millionen Euro renoviert wurde, kostenfrei zur Verfügung. Marx Dienstwagen ist standesgemäß eine Oberklassen-Limousine BMW 730i mit eigenem Chaffeur. Des Weiteren besitzt das Erzbistum München und Freising natürlich ein Gästehaus in Rom, "das Casa Santa Maria", im Wert von mind. 14 Millionen Euro, weil Reinhard Marx vor über drei Jahren von Papst Franziskus beauftragt wurde, ihm Vorschläge für die Reform der Römischen Kurie zu unterbreiten. Außerdem ist Marx oft im Vatikan, um mit Papa Franziskus über die Verwirklichung der sog. "Kirche der Armen" im Geiste des Hl. Franz von Assisi (1182-1226) zu reden.

Wie Sie sehen, ist Kardinal Marx in dieser Hinsicht bisher keinen einzigen Schritt weiter gekommen, was das Vermögen des Erzbischofs und seines Erzbistums verrät. Dabei sind das Teilen des Vermögens mit den Ärmsten der Armen, die ehrenamtliche Mitarbeit in der Kirche um des Himmelreiches willen, der Verzicht auf den schnöden Mammon und die christliche Nächstenliebe oft die entscheidenden Themen in Marx seinen Predigten. "Wasser predigen und Champagner saufen", das trifft schon eher den Nagel auf den Kopf.

Der völlig besitzlose Jesus von Nazareth behauptet in Mt 19, 24: "Es ist leichter, dass ein Kamel durch ein Nadelöhr gehe, als dass ein Reicher ins Reich Gottes komme." Deshalb hat der reiche Kardinal Marx trotz aller Ehrentitel die Botschaft seines Herrn Jesus Christus bis heute nicht verstanden. Drum rufen wir ihm zu: "Kehre um, sündiger Mensch, oder fahre zur Hölle!"

Roland Klose, Bad Fredeburg
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Kommentare

# Finanzen der katholischen KircheOtfried Schrot 2016-06-20 23:37
Immerhin - es ist höchst eindrucksvoll,dass das Erzbistum von München und Freising seine Finanzen überhaupt offen gelegt hat.Der Erzbischof von München und Freising hat "die Hosen heruntergelassen!"Mögen die anderen deutschen Bischöfe dem nachahmenswerten Beispiel folgen!Es muss einen verborgenen, äußerst triftigen Grund für das sensationelle Verhalten gegeben haben.Falls der Segen des Herrn ausbleibt, hat man doch immerhin ein fettes Bankkonto zum Überleben. Welches Parlament bestimmt eigentlich die Höhe des Gehaltes eines Erzbischofs?Und wer bestimmt die Höhe des Monatsgehaltes des Papstes?
Möge der Vatikan bald dem guten Beispiel aus München folgen und die Vermögensverhältnisse der Katholischen Kirche insgesamt offen legen!

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