Sensation im Mittelmeer. Die Schleuser streiken bereits und das Friedensnobelpreiskomitee in Oslo jubelt. Warum? Nach bisher unbestätigten Berichten plant Verpackungskünstler Christo aufgrund des Erfolgs seiner "Floating Piers" im italienischen Iseosee ein noch viel gigantischeres Projekt, das 100 Mal länger ist.

Nämlich die "Floating Piers" von der libyschen Küste bis nach Lampedusa - knapp 300 km lang und 16 m breit - damit Flüchtlinge aus den Kriegs- und Krisengebieten der Erde über das Wasser wandeln können wie einst Jesus von Nazareth, ohne dabei im Mittelmeer ertrinken zu müssen.

Die Produktionskosten der knallroten Steg-Stoffbahnen mit aufgedruckter weißer Friedenstaube belaufen sich auf ca. 1500 Millionen Euro. Der "rote Teppich" für Flüchtlinge soll kommen: Refugees welcome! Ob er allerdings im Mittelmeer dauerhaft vor Sabotage geschützt werden kann, entzieht sich meiner Kenntnis.

Roland Klose, Bad Fredeburg
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Kommentare

# Roter TeppichOtfried Schrot 2016-06-21 08:07
Die europäische Flüchtlingspolitik ist scheinheilig.Wenn die Europäer wirklich wollen würden, dass kein einziger Flüchtling mehr im Mittelmeer ertrinkt,dann würden sie eine Evakuierungsflotte "auf die Beine stellen" und in allen Zeitungen Afrikas die Abholtermine in den nordafrikanischen Häfen bekanntgeben, zu denen die Flüchtlinge diese Schiffe besteigen können.Dann würden die Schlepperbanden des Mittelmeerraumes mit einem Schlage arbeitslos werden.Die Kosten für diese Aktion trägt nicht der europäische Steuerzahler, sondern der Papst und die Katholische Kirche.Das wäre gelebte christliche Humanität"

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