MERKEXIT nach dem BREXIT! (2x gedruckt) - QR Code Friendly
Hamburger Morgenpost vom 25.06.2016 und Neues Deutschland vom 05.07.2016, Leserbriefseite, Titel: "Warum das Ergebnis des Brexit-Votums nicht wirklich überrascht"

In seiner berühmten Rede vor der Universität in Zürich am 19.09.1946 forderte der damalige britische Premierminister Winston Churchill: "Wir müssen etwas wie die Vereinigten Staaten von Europa schaffen." Churchills Motive waren die Rettung aus Krieg und Knechtschaft und eine starke europäische Wirtschaft, welche dauerhaft Wohlstand in Europa ermöglichen sollte. Allerdings zählte Churchill Großbritannien und die Sowjetunion nicht zu Europa.
Churchills Vision ist in weite Ferne gerückt. Mit dem BREXIT-Votum beim Referendum vom 23.06.2016 droht die EU wie ein Kartenhaus zusammen zu stürzen. Der BREXIT ist ein Volksaufstand gegen die Allmacht der EU in Brüssel und eine Folge der Banken-, Staatsschulden-, Euro- und der Flüchtlingskrise in Europa. Deshalb spielen die Finanzmärkte und die Börsen verrückt. Das Wirtschaftswachstum und der Wohlstand in Großbritannien, Deutschland und in der EU sind in großer Gefahr. Darum sollte es nur ein BREXIT auf Zeit und Bewährung sein, falls Großbritannien eines Tages nach einem erneuten Referendum geläutert und reumütig in den Kreis der EU zurückkehren will.

Beim vorletzten Referendum im Jahr 1975 entschieden sich die Briten noch mit 67% gegen den BREXIT. Damals machte der ehemalige Bundeskanzler Helmut Schmidt (SPD) noch mit Erfolg Wahlkampf in Großbritannien für den Verbleib der Briten in der EU. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) - angeblich die mächtigste Frau der Welt - hat dies dagegen nicht getan. "Down-Syndrom" in Downing Street Nr. 10 und das Ende der Ära Merkel? Premierminister David Cameron ist schon zurück getreten. Merke, Merkel, nach dem BREXIT muss der Auszug aus dem Bundeskanzlerinamt in Be(ä)rlin, der Waschmaschine, folgen: der MERKEXIT!

Roland Klose, Bad Fredeburg

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Kommentare

# BundeskanzlerinOtfried Schrot 2016-06-24 15:37
Einverstanden, aber welcher Nachfolger oder welche Nachfolgerin wird uns noch mehr Freude bereiten als die Bundeskanzlerin?
# MERKEXITRoland Klose 2016-06-24 16:08
"No-Go-Merkel" oder wer auch immer, spielt das eine Rolle? Unser Politbüro ist austauschbar. Das Volk wird eh nicht gefragt. Es ist leider nur Stimmvieh der Politikergilde. Noch nicht einmal über sehr wichtige Entscheidungen wie die deutsche Wiedervereinigung, die Gründung der Europäischen Union, die Einführung des Euros, die ESM-Bürgschaft und die massenhafte und unkontrollierte Aufnahme von Refugees aus aller Welt durfte das deutsche Volk abstimmen. Das rächt sich jetzt wie wir am Beispiel des BREXIT sehen können!

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