Der Brexit - WIR schaffen das! (2x gedruckt) - QR Code Friendly
Mitteldeutsche Zeitung und Berliner Zeitung vom 29.06.2016, laut genios.de, Titel: "Chaos, Denkzettel oder Katastrophe?"

Nach dem BREXIT werden die Karten in der EU in Brüssel neu gemischt. Muss jetzt Deutschland als größter EU-Nettozahler zwangsläufig noch mehr in die EU-Fleischtöpfe einzahlen, aus denen jeder EU-Mitgliedstaat gerne so viel wie möglich ausgezahlt bekommen möchte? Ist Deutschland der große Verlierer des BREXIT? Großbritannien war der drittgrößte Nettozahler der EU mit 5 Milliarden Euro nach Deutschland mit 15,5 Milliarden Euro und Frankreich mit 7 Milliarden Euro. 17 Mitgliedstaaten der EU holen mehr raus als sie in die EU-Kassen eingezahlt haben. Von den nun wegfallenden 5 Milliarden Euro der Briten soll Deutschland den größten Teil zusätzlich einzahlen.
Nein, das muss nicht sein. WIR schaffen das, denn der BREXIT ist eine große Chance für Deutschland! Oder überfordert die EU am Ende doch Deutschland? Jetzt, wo der Briten-Rabatt endlich wegfällt, wird es höchste Zeit für einen sog. "Deutschland-Rabatt". Wenn der nicht kommt, dann braucht Deutschland unbedingt ein Referendum, ob auch Deutschland wie Großbritannien die EU verlassen soll: den sog. "DExit".
Warum? Ohne Deutschland ist die EU nichts, mit Deutschland aber alles. Wie sagte noch Bundesaußenminister S t e i n meier (SPD) kurz nach dem BREXIT: "Ich besitze zwar nicht den "S t e i n der Weisen", aber wir müssen mehr auf unser Volk hören." Richtig, Herr Steinmeier, nicht einfach am Volk vorbei regieren, sondern dem Volk endlich eine Stimme zwecks Mitbestimmung geben. Schluss mit der "GroKo- und "Brüssel-Diktatur". Es lebe die direkte Demokratie (die wahre Volksherrschaft!) in Form von Volksabstimmungen. Wie heißt es so schön in Artikel 20 (2) unseres Grundgesetzes: "Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus. Sie wird vom Volke in Wahlen und Abstimmungen (Volksabstimmungen!) ... ausgeübt."

Roland Klose, Bad Fredeburg
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Kommentare

# .... WIR schaffen das!Alois Sepp 2016-06-27 15:37
Ja, hoffentlich werden die Karten in der EU fach- und sachgerecht gemischt. Wie in den Nachrichten heute zu vernehmen war, werden deutsche Unternehmen ihre britischen Niederlassungen wieder schließen und zurückverlegen. Für die Firmen mit Sitz in Deutschland gibt es wieder eine Quelle weniger, ihr Geld am deutschen Fiskus vorbeizumogeln.
Laut Meldungen von heute will die britische Regierung mit deutschen Firmen faire Abkommen treffen. Offensichtlich hat England doch ein bisschen Bammel vor Verlusten und Imgageschäden!

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