25.03.1957:
OFFENER BRIEF!

Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin Dr. Merkel,

am 25.3.1957 wurden in Rom im repräsentativen Saal der Horatier und Curiatier im Konservatorenpalast die Verträge zur Gründung der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft (EWG) und der Europäischen Atomgemeinschaft (EAG, Euratom) von den Vertretern der Regierungen Belgiens, der Niederlande, Luxemburg, der Bundesrepublik Deutschland, Frankreichs und Italiens unterzeichnet.

In Zeiten der Banken-, Staatsschulden-, Euro- und Flüchtlingskrise brauchen die Bürger der Europäischen Union unbedingt etwas, woran sie sich klammern und womit sie sich auch identifizieren können, damit die EU-Werte- und Solidargemeinschaft stärker in das Bewusstsein der Menschen eindringen kann.

Die Römischen Verträge vom 25.03.1957 waren und sind ein bedeutender Tag für die EU. Deshalb schlage ich hiermit vor, den 25. März in der ganzen EU ab dem 25.03.2017 - dem 60. Jahrestag der Römischen Verträge - als gesetzlichen Feiertag einzuführen. Ein Feiertag - "den Tag der europäischen Einigung" - der in allen EU-Mitgliedstaaten gleichzeitig in Massenveranstaltungen gefeiert werden kann und die Menschen Europas noch mehr zusammenschweißen soll.

Das "gemeinsame Haus Europa" soll gefeiert werden. Dafür wäre es schön, wenn alle EU-Mitgliedstaaten ihre jeweiligen Nationalfeiertage abschaffen würden, damit dieser gemeinsame EU-Feiertag die zunehmende Nationalstaaterei innerhalb der EU überwinden kann.

Gern höre ich wieder von Ihnen.

Dafür im Voraus besten Dank.

Mit freundlichen Grüßen
Ihr Roland Klose aus 57392 Bad Fredeburg
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Kommentare

# Tag der europäischen EingungOtfried Schrot 2016-06-28 13:01
Kompliment.Das ist ein konstruktiver Vorschlag.
Die Menschheit sollte darüber hinaus die vergangenheitsbezogenen Gedenktage an geschlagene Schlachten und errungene Siege ersetzen durch einen zukunftsbezogenen "Tag des Weltfriedens", z.B. den 1. Januar 2100,bis zu welchem sie die militärische Konfliktlösung vollständig durch die gewaltlose Konfliktlösung ersetzen will, verbunden mit "Bilanztagen" am 1. Januar jedes künftigen Jahres, an denen die Verantwortungsträger der Welt Rechenschaft darüber ablegen,wie weit sie dem anvisierten Ziele in den verstrichenen 365 Tagen näher gekommen sind.Das hilft der Menschheit weiter - aber nicht der "Blick zurück im Zorn"!

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