Bundeswehr muss unsere Freiheit im Inneren verteidigen! - QR Code Friendly
Ein 17-jähriger afghanischer Flüchtling und Attentäter verletzte in der Regionalbahn bei Würzburg mit einer Axt vier Menschen lebensgefährlich. Er schrie "Allahu akbar (Allah ist groß!)" und besaß eine ISIS-Flagge.

Das beweist, Deutschland muss seinen Beitrag in einer krisengeschüttelten Welt mit der Bundeswehr nicht nur in Afghanistan, Syrien, Mali etc. leisten, sondern vor allem im Inland, weil der Terror als Bumerang auch nach Deutschland bis vor unsere Haustüren zurückkehrt. Warum? Unsere Polizei ist mit der Bekämpfung des Terrorismus überfordert und kann unsere innere Sicherheit nicht mehr allein gewährleisten.

Deshalb ist es in meinen Augen selbstverständlich, die Bundeswehr auch im Inneren einzusetzen. Wenn die Deiche wegen des Klimawandels wieder einmal vor Überschwemmungen und dem Durchbrechen geschützt werden müssen, dann schleppen Soldaten im Katastrophenfall die Sandsäcke für die Deichverstärkung. Wenn der Terror Deutschlands innere Sicherheit gefährdet, dann müssen Soldaten ebenfalls zu unserem Schutz abgestellt werden, um unsere Freiheit im Inland zu verteidigen. Ansonsten verkommt die Freiheit zur leeren Worthülse. Oder wollen wir etwa wie in den USA die allgemeine Bewaffnung aller volljährigen Bürger riskieren, damit sie sich im Ernstfall selber schützen können?

Roland Klose, Bad Fredeburg
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Kommentare

# Bundeswehreinsatz im InnerenAlois Sepp 2016-07-19 17:55
Wenn hier nicht ein gewaltiges Umdenken in der Politik erfolgt, wäre es die logische Folge, dass sich jeder wie in den USA nach seinem Ermessen selbst verteidigen und somit Waffen besitzen können müsste. Die jetzigen Gesetze, Formalitäten, bürokratischem Aufwand bezüglich des Waffenbesitzes würde sich dann enorm verringern. Es gibt heute schon Millionen von legalen Waffenträgern und Waffenbesitzern, die die schon immer gewissenhaft mit diesen Dingern umgehen. Dagegen sind die irrealen Waffenbenutzer nur eine verschwindende Minderheit. Wie der jüngste Vorfall mit einer Axt bereits zeigt, sind Extremfälle von Gewalt nicht nur auf "Schusswaffen" begrenzt.

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