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Hamburger Morgenpost, Berliner Kurier und Westfälische Rundschau vom 25.07.2016 und Mitteldeutsche Zeitung, Osterländer Volkszeitung, Döbelner Allgemeine Zeitung, Oschatzer Allgemeine Zeitung, Berliner Morgenpost und Leipziger Volkszeitung vom 26.07.2016, Frankfurter Neue Presse, Taunuszeitung, Nassauische Neue Presse und Höchster Kreisblatt vom 27.07.2016, Rüsselsheimer Echo und Lausitzer Rundschau vom 29.07.2016, laut genios.de, Titel: "Nerven behalten, Deutschland!", "Minister macht es sich zu einfach", "Amoklauf in München", "Die Tragödie von München" und "Die Gewaltakte von München und Ansbach."

Der Bombenanschlag eines 27-jährigen abgelehnten syrischen Flüchtlings in Ansbach und der Amoklauf und die Tragödie von München versetzen ganz Deutschland in einen bizarren Schock- und Ausnahmezustand. Der öffentliche Personennahverkehr kommt zum Erliegen, Menschen meiden Münchens Straßen, die Antiterroreinheit GSG 9 ist im Einsatz und Politiker atmen auf, weil es sich nicht um einen vermuteten Terroranschlag des ISIS, sondern nur um einen Amoklauf eines psychisch kranken und eines von der Gesellschaft ausgegrenzt gefühlten 18-jährigen Schülers mit iranischem Migrationshintergrund handelte.
Und Bundesinnenminister Thomas de Maiziere (CDU) gibt sofort die Schuld für den Amoklauf von München den gewaltverherrlichenden Videospielen. Sie irren, Herr Minister, und machen es sich nun wirklich zu einfach. Schuld ist die zunehmende Verrohung unserer Gesellschaft durch Straßenbanden, Neonazis und Islamisten und die erschreckende Überforderung unserer Sicherheitskräfte. Schuld sind unsere Regierungen und Militärs, die Konflikte auf der Welt in der Realität immer nur gewalttätig lösen wollen - mit Kampfdrohnen und per "Joystick (Freudenspender)" gegen Terroristen und die Zivilbevölkerung, mit Bomben und Raketen in Syrien, im Irak, in Afghanistan, in Mali und, und, und.
Aber körperliche und psychische Gewalt bekämpft man nicht nur einfach mit Gegengewalt. Amokläufer handeln so. WIR müssen dagegen die Ursachen für Amokläufe, Terroranschläge, Konflikte, Kriege und Flüchtlingsströme bekämpfen. Erst dann sind wir auf dem richtigen Weg.
Viele Amokläufer und Dschihadisten in den USA sind ehemalige Soldaten und Waffennarren. Gibt es also einen ursprünglichen Zusammenhang zwischen Kriegen und Waffenexporten in Krisengebiete bzw. Amokläufen und Terroranschlägen? Ja, das behauptet zumindest der Konfliktforscher Andreas Zink: "Gewaltkulturen stecken sich gegenseitig an."

Roland Klose, Bad Fredeburg

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