Die kulturellen Mauern durch Burka und Niqab (gedruckt) - QR Code Friendly
Berliner Kurier vom 23.08.2016, laut genios.de, Titel: "Burkas ermöglichen keine Überwachung"


"Wir haben am 9. November 1989 das Unmögliche als möglich erlebt. Es ist eine wunderbare Erfahrung, dass Mauern eingerissen werden können (Bundeskanzlerin Angela Merkel)."

Leider wurden mit der Wiedervereinigung Deutschlands am 3. Oktober 1990 nicht alle Mauern eingerissen. Es gibt sie noch die Mauer durch Deutschland, welche den aufgeklärten demokratischen Rechtsstaat von einem frauenverachtenden und frauendiskriminierenden Islam trennt, der Frauen in das Gefängnis von Vollverschleierung durch Burka und Niqab zwingt und damit Parallelwelten schafft, die eine Integration in deutsche Gesellschaft unmöglich machen. Und das im 21. Jahrhundert und im krassen Gegensatz zu unserem Grundgesetz, wo die Gleichberechtigung von Mann und Frau manifestiert ist.

Das Tragen von Burka und Niqab hat auch rein gar nichts mit Religionsfreiheit zu tun, weil weder Koran noch Sunna dies ausdrücklich fordern. Und die Burka mit dem Habit, der Ordenstracht für Nonnen, zu vergleichen, geht gar nicht, weil der Habit keine Vollverschleierung darstellt, sondern das Gesicht und die Identität einer Nonne dabei klar erkennbar bleibt. Burka und Niqab sind im übrigen keine Ordenstrachten, sondern frauenfeindliche Vermummungen, die Muslimas vor den lüsternden Blicken der Männer schützen und sie als Objekt der Begierde und Verführung unmöglich machen sollen. Was für eine kulturelle Mauer im Gegensatz zum geschminkten Frauengesicht, Dekollete, Minirock, Hotpant und Bikini. Gerade diese kulturelle Mauer hat zu den sexuellen Ausschreitungen in der Silvesternacht 2015/16 in Köln geführt.

Deshalb ist es für mich völlig unverständlich, warum sich die Innenminister der Bundesländer mit Bundesinnenminister Thomas de Maiziere (CDU) nur teilweise für ein Burka-Verbot ausgesprochen haben. Deshalb bringt es überhaupt nichts, wenn aus Gründen der inneren Sicherheit auf mehr Polizei und verstärkt auf Videoüberwachung in der Öffentlichkeit gesetzt wird. Vollverschleierte Frauen können die Videoüberwachung ad absurdum führen, wenn sie Burka und Niqab als Tarnung für mögliche Terroranschläge nutzen. So geschehen in der Stadt Khar in Pakistan am 25.12.2010, als eine mit Sprengstoff und Handgranaten bewaffnete Frau in einem Ganzkörperschleier bei einem Selbstmordattenat 42 Menschenleben auslöschte. Aber in Deutschland muss ja erst immer etwas passieren, bevor sich Gesetze wirklich ändern.

Roland Klose, Bad Fredeburg
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